Am Abend stellte Microsoft neue Produkte vor und nannte Details zum kommenden HoloLens. Demnach werden die ersten HoloLens-Dev-Kits für jeweils 3.000 US-Dollar ab dem 1. Quartal 2016 verfügbar sein.

Allerdings kann sich nicht einfach jeder Interessierte ein solches Gerät schnappen, sondern man muss sich als Entwickler online für ein solches registrieren. Zuletzt hieß es, die Dev-Kits arbeiten mit einem x68-Prozessor, 2 GB Arbeitsspeicher, 802.11ac sowie einer Bildwiederholrate von 60Hz.

Microsoft demonstrierte passend dazu auf der Bühne eine Demo namens Project XRAY, bei der es sich um einen Shooter handelt. Wie das Ganze genau aussieht, seht ihr im folgenden Video.

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Surface Book

Microsoft - HoloLens Dev-Kit kostet 3.000 Dollar, Surface Book ist erstes Microsoft-Notebook

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Außerdem präsentierte Microsoft das erste Notebook des Unternehmens, welches auf den Namen Surface Book hört. Dabei verglich der Konzern sein Notebook mit Apples Macbook Pro und erklärte, dass das Surface Book zwei Mal schneller als die Konkurrenz sei. Dazu demonstrierte man die Geschwindigkeit bei Spielen und einem Videoschnittprogramm.

Im Inneren arbeitet eine Nvidia Geforce GPU sowie ein Intel i7 der neuesten Generation. Der Bildschirm ist 13,5 Zoll groß, mit Gorilla-Glas geschützt, bietet eine Auflösung von 3.000 x 2.000 Pixel bei einer Dichte von 267 Punkten pro Zoll (6 Millionen Pixel) und verfügt über ein 10-Punkt-Touch-Panel. Bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und bis zu ein TB an Flash-Speicher (PCIe-SSD) sind außerdem verbaut.

Auf den ersten Blick wirkt das Surface Book wie ein gewöhnliches Notebook, besitzt aber die Möglichkeit, die beleuchtete Tastatur abzudocken und sich in ein Tablet zu verwandeln. Die Laufzeit gibt Microsoft mit bis zu 12 Stunden an.

Die Preise beginnen bei 1.500 Dollar (8 GB RAM, 128 GB Flash-Speicher) und gehen hin bis zu 2.700 Dollar (16 Gb RAM, 512 GB Flash). Das Modell mit 1 TB Speicher dürfte dann nochmals ein paar Hundert Dollar mehr kosten. Erhältlich ist es ab dem 26. Oktober 2015.

Surface Pro 4

Weniger überraschend war die Vorstellung des Surface Pro 4, das um 30 Prozent schneller als sein Vorgänger sein soll. Der Speicher lässt sich auf bis zu 1 TB und 16 GB RAM erhöhen. Der Bildschirm ist 12,3 Zoll groß, bietet eine Pixeldichte von 267 ppi bei 5 Millionen Pixel und setzt ein nur noch 0,4 Millimeter dünnes Glas ein. Apropos dünn: das Surface Pro 4 ist nur noch 8,4 Millimeter dünn. Erhältlich ist das Gerät ab Ende Oktober für ab 900 Dollar.

Continuum

Continuum kennt man ja schon aus einer vorherigen Konferenz. Dafür wurde nun das sogenannte Microsoft Display Dock vorgestellt, das aus einem Windows-10-Smartphone einen Windows-10-Rechner macht. Man benötigt zusätzlich noch einen Monitor und eine Tastatur. Das Gerät verfügt über HDMI-, Display-Port- und USB-Anschlüsse.

Wie das genau funktioniert, zeigt euch das folgende Video.

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Lumia 950 und 950 XL

Microsoft - HoloLens Dev-Kit kostet 3.000 Dollar, Surface Book ist erstes Microsoft-Notebook

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Und dann wurden mit dem Lumia 950 und 950 XL zwei neue Smartphones vorgestellt. Die kleine Variante bietet ein 5,2 Zoll großes Display für 550 Dollar, die größere Version 5,7 Zoll für 650 Dollar. Komplett neu ist ein USB-C-Anschluss, über den sich die beiden Geräte natürlich aufladen und auch mit dem PC verbinden lassen. Nur eine halbe Stunde soll es dauern, um den 3.000 mAh starken Akku bis zur Hälfte zu laden.

Ansonsten fallen beide Smartphones schneller aus und bieten eine Kamera mit 20 Megapixel und einem Drei-Fach-Blitz, der bei Porträtaufnahmen natürliche Gesichtsfarben erzeugen soll. Ein Bildstabilisator ist ebenfalls integriert.