Mit einem Rekordquartal startete Microsoft in das Geschäftsjahr 2012, was auch einem höheren Umsatz mit dem Xbox-Live-Geschäft zu verdanken ist – bei gesunkenen Verkaufszahlen der eigentlichen Konsole.

Microsoft - Großes Umsatzplus bei Xbox Live

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Wie es um Kinect steht, gab das Unternehmen nicht bekannt
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Die Abteilung „Entertainment & Devices Division“, zu der neben Xbox das Windows Phone 7 und seit kurzem auch Skype gehört, erzielte zwischen Juli und September einen Umsatz von 1,96 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein der Umsatz mit Xbox nahm dabei um 114 Millionen Dollar zu, was laut Microsoft vor allem Xbox Live zu verdanken sei.

Bei den eigentlichen Verkäufen von Spielen und Hardware gingen die Zahlen jedoch zurück. So konnten während der drei Monate nur noch 2,3 Mio. Konsolen verkauft werden, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 2,8 Millionen.

Außerdem drückten höhere Ausgaben im Segment das Ergebnis. Durch den Erfolg von Third-Party-Studios auf Xbox Live wurden mehr Abgaben fällig und auch Gears of War 3 soll stark dazu beigetragen haben, was eine höhere Gewinnbeteiligung für Epic Games vermuten lässt.

Das führte dazu, dass das operative Einkommen der EDD von 386 Mio. Dollar auf 352 Mio. Dollar zurückgegangen ist.

Microsoft als Ganzes konnte hingegen sowohl Umsatz (17,4 Mrd. Dollar, + 7 Prozent) als auch Nettogewinn (5,74 Mrd. Dollar, + 6 Prozent) steigern.