Die EU-Kartellwächter sind mit einem Vorschlag Microsofts zur besseren Integration fremder Media-Player nicht zufrieden. Microsoft bietet in dem Vorschlag an, Produkten fremder Firmen die volle Kompatibiliät zu bieten.

Bereits im August hatte die EU zwei eigene Vorschläge auf den Tisch gelegt:

1. Microsoft muss Windows in Zukunft ohne den Media Player ausliefern.
2. Microsoft darf den Media Player auch in Zukunft mit Windows vertreiben, muss aber den Player eines oder mehrerer anderer Anbieter mit ausliefern.

Die EU-Beamten halten den Vorschlag von Microsoft dagegen nur für "Kosmetik". Am 12. November darf sich Microsoft zu den Vorwürfen in einer mündlichen Anhörung äußern.