Microsoft hat große Pläne mit Kinect. Wie groß diese Pläne allerdings tatsächlich sind, mag auf den ersten Blick erstaunen.

Microsoft - Erwartung: Mehr Kinect-Verkäufe als die Wii zum Start hatte

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Microsoft will mit Kinect hoch hinaus.
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Aaron Greenberg, Chef von Microsofts Interactive Entertainment Geschäft verriet nun einiges darüber, wie groß die Erwartungen des Softwarekonzerns tatsächlich an den neuen Kinectsensor sind.

Auf die Frage, wie viel Wert er auf die Reviews der Launch-Titel lege, meinte er, dass Halo: Reach sich extrem gut verkauft. Kinect Sports wäre wohl aber deutlich darauf ausgelegt, Spaß zu machen. Davon, dass Call of Duty sich mit seiner Unterstützung von Sonys Move-Controller besser verkaufen soll als Halo: Reach hält Greenberg allerdings für ein Gerücht. Er fragt sich vielmehr, wie diejenigen, die die Reviews zu den Spielen schreiben, die beiden Controller-Systeme überhaupt miteinander vergleichen könnten. Die Spiele und Controller wären so verschieden und einzigartig, dass ein Vergleich nahezu unmöglich ist.

Greenberg macht sich dementsprechend wenig Sorgen über die Verkaufszahlen des Kinectsensors. Man fühlt sich sicher, mindestens drei Millionen Einheiten in den Weihnachtsferien zu verkaufen. In jedem Fall mehr Einheiten als die Wii zu ihrem Launch hatte und die Xbox 360, als sie auf den Markt kam.

Ob es mehr Hardcore-Titel für Kinect geben wird, bleibt dabei offen. Die Hersteller haben entsprechende Developement-Kits bekommen, um ihre Software für Kinect bereit zu machen. Es bleibt also den Spieleschmieden überlassen, ob sie ein Core-Game für Kinect produzieren wollen oder nicht.

Greenberg bestätigte noch einmal das Gerücht, dass sich Microsoft noch mindestens fünf weitere Jahre mit der aktuellen Konsolengeneration begnügen wollte. Ob eine neue Xbox-Generation in Entwicklung sei und wann diese veröffentlicht würde, bleibt damit offen.