Eine Konferenz der World Intellectual Property Organization (WIPO) zur förderung von Open Source, wurde wie es scheint von Microsoft verhindert. Wie die Washington Post berichtet, ist dies durch Lobbyarbeit im Auswertigen Amt der USA, als auch im Patentamt gelungen. WIPO ist eine in der Schweiz beheimatete Organisation, mit Mitgliedern aus 180 Nationen.

Der Washington Post hatte Emery Simon vom überwiegend Microsoft geführten Branchenverband Business Software Alliance (BSA) erklärt, dass die BSA "einmütig gegenüber der WIPO gegen ein solches Treffen opponiert" habe. Dadruch konnte man die Förderung der WIPO durch öffentliche Mittel als auch andere Unterstützung verhindern, die zur Abhaltung der Konferenz nötig gewesen wären. Dies bedeutet zweifellos einen Rückschlag für die WIPO.