Autor: Andreas Müller

Wenn fette Tuningkisten durch Filme wie den dritten Teil der "The Fast and the furious Serie" Hochkonjunktur haben, ist ein Rennspiel rund um kleine Spielzeugflitzer natürlich schwer an den Mann zu bringen.

Micro Machines v4 - Trailer

Nach der Neuauflage von Sensible Soccer wird mit Micro Machines V4 nun die nächste Serie mit Kultstatus wiederbelebt. Hauptakteure des Spiels sind die kleinen Spielzeugautos mit denen ihr auf kreativen Miniaturpisten eure Runden dreht.

Vom Billardtisch über den Badewannenrand, Garten, Küchentisch bis hin zum Hausdach stehen euch insgesamt 25 Szenarien zur Verfügung.

Micro Machines v4 - Klein, aber oho! Spritzige Flitzer auf dem Küchentisch. Sogar mit zwei Spielern pro Controller.

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Da die Kameraperspektive dem kleinen Maßstab der Flitzer gerecht wird, wirken alltägliche Dinge wie Sandburgen, Herdplatten oder Kreissägen bedrohlich groß, was den besonderen optischen Reiz des Spiels ausmacht.

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Perspektivenwahl
Traditionell dürft ihr das Spiel wahlweise aus der Vogelperspektive oder einer Verfolgeransicht spielen. Teil des Konzepts ist es, dass ihr Kurven und Hindernisse erst recht spät seht.
Bei der Verfolgeransicht, mit der die Geschwindigkeit besser rüberkommt und die Rennen spektakulärer wirken, hat man es geschafft, dass die Sichtweite in etwa der Vogelperspektive entspricht - einfacher wird das Spiel somit also nicht.

Partyspiel
Die Stärken von Micro Machines lagen schon immer im Bereich der Mehrspielerrennen, was sich bei der Neuauflage erneut bestätigt. Bei den so genannten Kampf-Rennen nehmen bis zu vier Spieler teil.

Der Bildausschnitt wird dabei stets auf den derzeit Führenden zentriert. Schnarchnasen und Sonntagsfahrer, die aus dem Bildausschnitt rutschen verlieren Punkte, die der zuletzt übrig gebliebene Fahrer dankbar einstreicht.

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Dies wiederholt sich solange, bis ein Fahrer die Zielpunktzahl erreicht und somit den Gesamtsieg eingefahren hat. Der Vorteil dieses Spielmodus liegt darin, dass auf eine Bildschirmteilung verzichtet werden kann.

Aus zwei mach Vier
Beste Vorraussetzungen also, sich mit drei Freunden vor dem Bildschirm zu versammeln und mächtig Gas zu geben. Ihr habt nur zwei Gamepads?

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Kein Problem, denn auch hier hat man eine innovative Lösung gefunden. An je einem Dual Shock Controller können sich zwei Spieler die Analogsticks und die Tastenbelegung teilen. Während der eine Spieler mit dem linken Analogstick lenkt und mit den Tasten des Steuerkreuzes Gas und Bremse bedient, greift der zweite Spieler zum rechten Stick und den üblichen Fronttasten.

Wer bei heißen Temperaturen bereit ist, eng zusammen zu rücken, kann das Spiel auf diese Weise ordentlich kontrollieren.Waffenarsenal
Grundsätzlich sorgt die simple Steuerung für wenige Überraschungen. Lenken per Steuerkreuz oder Analogstick, Gas geben und Bremsen genügen, um das Vehikel durch den Parcours zu zirkeln.

Dank Tischkanten, Hindernissen und Gefahren wie herumliegenden Kreissägen, pickenden Hühnern oder Löchern in der Fahrbahn dürft ihr euren Gegner auch durch geschicktes Rammen das Leben schwer machen. Das Salz in der Suppe sind jedoch die Power-Ups, die auf den Strecken darauf warten, von euch eingesammelt zu werden.

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Dank Flammenwerfern, Maschinengewehren, Raketen, Stromschlägen und vielem mehr wird der Rennverlauf nicht nur durch fahrerisches Können entschieden.

Ein optisches Schadensmodell, das sich auch auf das Handling und die Geschwindigkeit eurer Micro Machine auswirkt, komplettiert die witzige Spielzeugverschrottung.

Fuhrpark
Im Laufe des Spiels schaltet ihr durch Erfolge im Einzel- und Mehrspielermodus insgesamt 750 Micro Machines frei, die sich sowohl in punkto Optik als auch beim Fahrmodell voneinander unterscheiden.

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Vom massiven Nutzfahrzeug über Oldtimer, Kleinwagen und Sportwagen bis hin zu echten Rennboliden wird eine Menge Abwechslung geboten. Leider handelt es sich bei allen Micro Machines um bereifte Fahrzeuge - wer darauf gehofft hat, mit Booten durch den Gartenteich zu heizen, wird leider enttäuscht.

Viel Abwechslung wird dennoch geboten - ein Rennen mit dem trägen LKW über den Strandsand ist nicht mit der Highspeed-Drift-Orgie eines Rennboliden auf dem Küchentisch zu vergleichen. Folgen solche Rennen direkt aufeinander, fällt die Umstellung nicht immer leicht.

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Frustmomente
Auch sonst hat es der Schwierigkeitsgrad des Spiels in sich. Selbst im leichtesten der insgesamt drei Stufen beißt man sich an einigen Rennen schnell die Zähne aus. Zum Glück lassen sich die Rennen jederzeit ohne weitere Ladezeiten neu starten.

Wichtigste Vorraussetzung für den Erfolg ist eine gute Streckenkenntnis, die durch Fly-Bys vor jedem Rennen ein wenig gefördert wird. Vom normalen Rundenrennen über Kampfrunden, Zeitfahren und Checkpointrennen gestaltet sich der Rennalltag auch einigermaßen abwechslungsreich. Einzelspielern mangelt es trotzdem nach einiger Zeit an Motivation.

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Bastelstunde
Wem die große Streckenvielfalt nicht genügt, darf sich per Streckeneditor seine eigenen Kreationen zusammen basteln. Beim Streckenverlauf habt ihr dabei jedoch nicht völlig freie Hand.

Der Kurs setzt sich eher aus einer Auswahl vorgegebener Streckensegmente zusammen. Power-Ups lassen sich dagegen frei positionieren. Die Komposition der vorgegeben Strecken wirkt stets sehr lebhaft und durchdacht. Viele animierte Objekte, mit denen die Fahrzeuge nicht selten auch interagieren, lockern die Präsentation auf. Lediglich bei den Fahrzeugmodellen und Texturen hätte man den Detailgrad ruhig noch erhöhen können.

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Top portiert!
Wer sich für die PSP-Version von Micro Machines interessiert, darf bedenkenlos zugreifen. Sowohl technisch als auch in punkto Umfang wurde das Spiel hervorragend auf Sonys Handheld portiert. Im Vergleich zur PS2-Fassung müssen kaum nennenswerte Abstriche gemacht werden.

Die 25 Umgebungen mit jeweils unterschiedlichen Strecken stehen ebenso zur Auswahl wie die 750 freischaltbaren Micro Machines. Wer die PSP-Version mit der PS2-Version koppelt, schaltet sowohl auf der PS2 als auch auf der PSP spezielle Strecken frei.

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Top portiert!
Wer sich für die PSP-Version von Micro Machines interessiert, darf bedenkenlos zugreifen. Sowohl technisch als auch in punkto Umfang wurde das Spiel hervorragend auf Sonys Handheld portiert. Im Vergleich zur PS2-Fassung müssen kaum nennenswerte Abstriche gemacht werden.

Die 25 Umgebungen mit jeweils unterschiedlichen Strecken stehen ebenso zur Auswahl wie die 750 freischaltbaren Micro Machines. Wer die PSP-Version mit der PS2-Version koppelt, schaltet sowohl auf der PS2 als auch auf der PSP spezielle Strecken frei.