Entwickler 4A Games rechtfertigte sich für die Entscheidung, mit der Veröffentlichung von Metro Redux den Besitzern von Metro 2033 und Metro: Last Light kein kostenloses Update zur Verfügung zu stellen.

Metro Redux - Entwickler reagiert auf Kritik: "Entscheidet mit euren Brieftaschen"

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Metro Redux sieht deutlich besser als die beiden Originale aus.
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Denn mit Metro Redux wurden beide Spiele neu aufgelegt und technisch überarbeitet. Die größte Veränderung findet sich in Metro 2033, das komplett auf die Engine von Last Light portiert wurde.

So manch Besitzer von Metro 2033 und Metro: Last Light fragt sich nun – trotz Rabatt von 50 Prozent -, warum 4A Games keine kostenlosen Updates für die bestehenden Spiele anbietet. Die Antwort ist ganz einfach: rund 80 Leute arbeiteten gut ein Jahr an den Neuauflagen.

In einem Forenpost auf Steam gibt das Studio an, dass man von den Reaktionen der Spieler - nämlich die Forderung von kostenlosen Updates - doch überrascht wurde.

Das Projekt würde einerseits eine erhebliche Verbesserung der Engine inklusive Metro: Last Light beinhalten und andererseits ein komplett erneuertes Metro 2033 umfassen.

Man sei sehr dankbar für die Unterstützung des Originals und erwarte auch nicht, dass die Fans nun noch die Redux-Version kaufen.

Man glaube, dass ein Preisnachlass von 50 Prozent sehr fair für die Menge an Arbeit sei. Schließlich wäre es ein komplettes Remake mit der neuesten Engine, das mit der verbesserten Grafik, Performance und dem Gameplay eine deutlich andere Erfahrung als das Original biete. Auch sind alle DLCs enthalten.

Zudem hat es technische Gründe, warum auf ein kostenloses Update verzichtet wird: aufgrund der Änderungen an der Engine und der Entfernung des 32-Bit-Supports könne man die bestehenden Titel nicht patchen.

Man dachte darüber nach, Metro Redux 75 Prozent günstiger für jene Spieler anzubieten, die Metro 2033, Metro: Last Light und alle DLCs bereits besitzen. Aber derartige Überlegungen hätten praktische und logistische Probleme verursacht.

Der Preisnachlass von 50 Prozent habe sich am Ende als der fairste und einfachste Weg entpuppt. Letztendlich solle man mit seiner Brieftasche entscheiden.

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