Metro Exodus hat in den letzten Tagen für eine große Kontroverse gesorgt. Denn die Entwickler schieben ihr neues Baby auf dem PC für ein Jahr exklusiv auf den Epic Games Store. Steam-Vorbesteller erhalten den Shooter zwar noch auf der Plattform, neue Käufer müssen aber zwangsläufig in den Store der Fortnite-Macher.

Wird Metro Exodus durch den neuen Store besser oder schlechter?

Metro Exodus - Gamescom 2018 - Trailer2 weitere Videos

Das scheint nicht nur bei den Fans und Spielern der Metro-Reihe für enormen Frust zu sorgen. Diese bombardieren seit Tagen die Reviews von Metro 2033 und Metro Last Light. Auch der Schöpfer der Metro-Bücher hat sich in einem Instagram-Post zu Wort gemeldet. Auf dem mittlerweile wieder gelöschten Post ist die Eisenbahn zu sehen, die in Metro Exodus eine große Rolle spielen wird (via Gamewatcher). Darunter schrieb Dmitri Glukhovsky: "Offensichtlich war der Dampf (Steam) nicht genug für unsere Dampflok." Was noch als kleiner Seitenhieb verstanden werden kann, wurde dann noch mit Nachdruck von einem Kommentar unter einer Fan-Antwort verschlimmert.

Was passiert mit Metro Exodus?

So warf ein Fan dem Autor vor, dass er sein eigenes Franchise durch diese Entscheidung töten würde. Dmitri Glukhovsky schrieb darunter, dass er mit daneben stehen muss und nur zusieht, wie es getötet wird. Offenbar ist er mit der Entscheidung auch nicht zufrieden.

Ist der Wechsel zum Epic Games Store wirklich so schlimm?

Der Wechsel von Steam auf den Epic Games Store mag zwar überraschend kommen, sollte aber dem eigentlichen Spiel keinen Abbruch tun. Wir finden: Ob wir Metro Exodus nun über Steam oder Epic Games starten: Hauptsache die neue Reise in die Postapokalypse unterhält uns als Spieler.

Metro Exodus erscheint am 22. Februar 2019 für PC, PS4 & Xbox One. Jetzt bei Amazon vorbestellen.