Hier folgt der Guide für die 31. Mission. Die Tipps für dieses Kapitel sind:

  • Diese Mission ist ein reiner Bosskampf und schleichen ist nicht angesagt. Panzerung hilft ein bisschen, erhöhte Lebensregeneration durch den Schleichanzug auch.
  • Habt ihr D-Walker aufgerüstet, kann seine Feuerkraft helfen, vor allem, wenn er einen Raketenwerfer hat. Quiet mit dem besten Gewehr ist mehr Ablenkung für den Boss als alles andere, aber auch machbar.
  • Pflichtausstattung ist euer bester Raketenwerfer. Sturmgewehr oder MP sind ebenfalls zu empfehlen. Ein Nachtsichtgerät kann helfen.

Es ist Zeit, dem Metal Gear dieses Spiels final gegenüberzutreten. Zuvor aber nochmal Hinweise zur Ausrüstung: Ihr braucht einen Raketenwerfer, Zielerfassung ist komplett egal (habt ihr gesehen, wie groß Sahelanthropus ist?!), Schaden ist das A und O. Eine automatische Waffe, vielleicht sogar zwei, sind ebenfalls eine gute Idee, denn Sahel... wisst ihr was, wir schreiben jetzt „Metal Gear“. Also Metal Gear schießt Raketen auf euch, und eine Methode, denen beizukommen, ist, sie vom Himmel zu schießen. Er hat später auch eine andere Attacke, wo eine Waffe mit Kugeln gebraucht wird. Das Nachtsichtgerät solltet ihr ebenfalls dabeihaben.

Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain - Komplettlösung, Tipps & Tricks: Missionen, Operationen und Story gelöst

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Metal Gear Sahelanthropus fordert zum (vermeintlich) letzten Bosskampf.
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Der Kampf läuft im wesentlichen so ab: Metal gear stapft hinter euch her, ihr rennt weg, bleibt die ganze Zeit in Bewegung und schießt Rakten auf ihn, bis er einknickt. Mit einem eher schwachen Raketenwerfer, wie ihr ihn wahrscheinlich habt, dauert das eine Weile. Die gute Nachricht: Ihr müsst euch nicht wirklich um Nachschub-Abwürfe kümmern, wenn ihr die Munition für eine Waffe aufbraucht, ruft Kaz automatisch Nachschub für euch rein. Das blöde ist, dass dadurch Lücken entstehen, in denen ihr keine Munition, meisten Raketen habt.

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Das kann man aber umgehen. Kaz ruft die Nachschübe, sobald ihr von irgendwas die Munition aufbraucht. Wenn ihr also zwischen durch, sagen wir, alle eure Granaten werft, dann ist der Nachschub auf dem Weg. Ihr feuert nun alle Raketen auf Metal Gear. Der leere Raketenwerfer sorgt für weiteren Nachschub, in der Zeit holt ihr euch den von vorher und habt so eine recht beständige Versorgung. Oder ihr wechselt zu einer der anderen Waffen. Kugeln machen Metal Gear nicht viel aus, aber ein bisschen Schaden eben doch.

Paradoxerweise und gegen euren Instinkt solltet ihr von Metal Gear nicht zu weit wegrennen während des Kampfes, eine gesunde mittlere Entfernung ist eine gute Wahl. Ihr könnt seinen Angriffen, die wir gleich beschreiben, so immer noch gut ausweichen und trefft vor allem mit eurem Raketenwerfer besser – die Flugzeit der Raketen wird minimiert und ihr werdet mehr Treffer landen. Und als ganz allgemeiner Tipp: Wenn ihr nicht gerade Leben regenerieren müsst, solltet ihr immer in Bewegung bleiben. Metal Gear hat erstaunliche Probleme, euch zu treffen, wenn ihr sprintet.

Sahelanthropus Boss: Angriffe

Sahelanthropus benutzt mehrere verschiedene Angriffe. Zunächst wäre da sein Maschinengewehr. Kommt ohne Vorwarnung und fräst auf mittlere Distanz eine vertikale Linie in eure Richtung. Ist aber weniger gefährlich, als es klingt – bis euch die Schneise erreicht, solltet ihr zur Seite gesprintet oder gehechtet sein. Seid ihr zu nahe, sprüht er mit einem Flammenwerfer den Boden vor sich ein. Bleibt einfach nicht in seiner Nähe und falls doch, rennt schnell vor dem Feuer weg. Klingt simpel, funktioniert aber.

Mit seinem Schwert hat er drei Angriffe. Den ersten beiden weicht ihr auf dieselbe Weise aus: Er lässt entweder Felsnadeln in einer Linie aus dem Boden schießen, die Linie geht in eure Richtung. Alternativ lässt er Felsnadeln direkt unter euch entstehen, zu erkennen an dem eigenartigen Funkenflug direkt davor. In beiden Fällen könnt ihr durch sprinten gut ausweichen, was ihr ja ohnehin die ganze Zeit machen solltet. Lässt er die Nadel als „Gefängnis“ um euch herum entstehen, schießt ihr eine von ihnen mit dem Sturmgewehr weg und flüchtet durch die Lücke. Alternativ könnt ihr zwischen zweien von ihnen durchhechten, das ist aber riskanter.

Packshot zu Metal Gear Solid 5: The Phantom PainMetal Gear Solid 5: The Phantom PainErschienen für PC, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One kaufen: Jetzt kaufen:

Metal Gear kann euch auffällig leuchtende zielsuchende Raketen abfeuern. Selbst vor denen könnt ihr gut wegsprinten, insbesondere, wenn ihr die Kuppel auf seiner linken Schulter zerstört, dadurch werden die Raketen nämlich ungenauer. Alternativ könnt ihr sie aber auch, dafür habt ihr sie ja, mit automatischen Waffen oder einer Schrotflinte vom Himmel holen. Bereits ein Treffer reicht dazu.

Ähnlich ist es mit den Drohnen, die er ausschickt, auch sie werden nach kurzer Zeit zu zielsuchenden Raketen. Wenn im verlauf des Kampfes Pequod euch Feuerunterstützung leistet (passiert automatisch), dann werden die Drohnen ihn anvisieren und vom Himmel holen. Auch sie könnt und solltet ihr abschießen.

Wohin sollt ihr nun also schießen, um ihn zu verwunden? Prinzipiell geht es überall, aber es gibt ein paar Besonderheiten. Die Zerstörung seines Kopfes ist ein optionales Zeil, also wenn euch das wichtig ist, haltet drauf. Durch die Zerstörung seiner Arme braucht er mehr Zeit, um seinen Säbel für Attacken aufzuladen. Die Kuppel auf seiner Schulter, wie erwähnt, trägt zur Zielsicherheit der Lenkraketen bei. Zielt ihr auf die Granatenartigen Objekte an seinen Beinen, könnt ihr auch die Anzahl der abgefeuerten Raketen verringern.

Wenn ihr aber wirklich Schaden anrichten wollt, ist euer Ziel sein Bauch bzw. Taille. Er hat dort mehrere Schwachpunkte, die bei Zerstörung guten Schaden anrichten, und ist der Bauch einmal freigelegt, ist das der Trefferpunkt der Wahl, um ihm weiteren Schaden zuzufügen. Rennt, zielt, schießt und wiederholt das Spiel.

In der Endphase, wenn er stark beschädigt ist, packt Metal Gear drei neue Angriffe aus. Das eine ist seine Sniper-Railgun. Er wird sich irgendwo auf einen Felsen hocken, einen roten Ziellaser aktivieren und dann seine Railgun aufladen, um einen gewaltigen Schuss abzugeben. Dieser Angriff ist im Falle eines Treffers tödlich. Bringt Terrain zwischen euch und ihn, sodass er nicht schießen kann, bis er die Schnauze voll hat. Wenn ihr wagemutig seid, könnt ihr auch die Gelegenheit nutzen ihm weitere Raketen um die Ohren zu semmeln, aber übertreibt es nicht.

Er versprüht außerdem einen roten Nebel, der erheblich eure Sicht mindert – ein Problem, das er nicht hat. Ihr könnt natürlich trotzdem im Nebel kämpfen, anhand seiner Lichter ist Metal Gear sogar ganz gut auszumachen. Aber es ist ein Nachteil, den ihr toll relativieren könnt, indem ihr einfach das Nachtsichtgerät einsetzt.

Sein dritter neuer Angriff ist etwas spezieller. Wenn ihr nicht gerade mit dem Raketenwerfer schießt, solltet ihr das Sturmgewehr ausrüsten. Hin und wieder startet Metal Gear einen Sturmangriff in eure Richtung. Dieser hat zwei Besonderheiten. Zum einen wird dabei ein Reflexschuss ausgelöst und die Zeit enorm verlangsamt. Zum zweiten erscheint der schwebende Junge direkt vor euch bzw. zwischen euch und Metal Gear. Ihr ahnt, was ihr zu tun habt: Nutzt den Reflexschuss, um den Jungen anzugreifen. Wenn es klappt, landet Metal Gear auf der Schnauze und ist für ein paar Sekunden betäubt – eine tolle Gelegenheit für zusätzliche Raketentreffer.

Und das ist alles, was ihr wissen müsst, um ihn zu besiegen. Später, mit einem besseren Raketenwerfer, ist dieser Kampf geradezu trivial. Jetzt kann er aber noch ganz schön knifflig sein. Nicht aufgeben, und beachten vor allem folgende Prinzpien: In Bewegung bleiben, Metal Gear im Blickfeld behalten und nicht gierig werden – lieber mal einen Treffer weniger und dafür sicher bleiben. Dann könnt ihr das metallene Monster bald in die Knie zwingen.

Diese Lösung befindet sich noch im Aufbau und wird in den nächsten Tagen fortgesetzt.

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