Über Twitter nennt Hideo Kojima einige Details zum neu vorgestellten Metal Gear Rising: Revengeance. Wie es zur Partnerschaft mit Platinum Games kam, ist ebenfalls bekannt.

Metal Gear Rising: Revengeance - Platinum Games rettete das Spiel vor dem endgültigen Aus, läuft mit 60 fps

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Revengeance ist kein Teil der offiziellen MGS-Saga
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Dass das Spiel kein „Solid“ mehr im Namen hat liegt daran, dass es nicht Teil der Hauptserie ist, obwohl es nach den Ereignissen von Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots spielt. Bei Revengeance handelt es sich um einen Ableger mit einem neuen Raiden.

Das alte Rising hatte außerdem den typischen MGS-Look mitsamt komplizierter Steuerung in 30 Bildern pro Sekunde. Kojima wollte aber von Platinum, dass sie einen coolen Raiden machen, der sich flüssig mit 60 fps bewegt.

Wie im Trailer zu sehen ist, lassen sich Gegner noch immer zerstückeln. Es handelt sich dabei aber nicht um Menschen, sondern um Cyborgs. Deshalb ist die rote Flüssigkeit auch kein Blut, sondern eine Art Öl. Damit umgeht man in Japan auch das Problem, die höchste Alterseinstufung verpasst zu bekommen.

Hideki Kamiya, Director des ersten Devil May Cry und Bayonetta, wurde im Internet schnell in derselben Rolle für Revengeance gehandelt, das ist allerdings nicht der Fall. Er hat überhaupt nichts mit dem Spiel zu tun. Wer der neue Director ist, wurde bislang nicht verraten.

Bevor Platinum das Projekt übernahm, sei das Spiel vor allem um die Idee herum entwickelt worden, alles zerschneiden zu können. Man beschäftigte sich mit der Story und Motion Capture, zusätzliche Gameplay-Elemente wurden jedoch immer wieder verworfen.

Letztendlich kam es dazu, dass die Entwicklung von Rising an einem Punkt sogar eingestellt wurde. Etwas später präsentierte man das Spiel Tatsuya Minami und Atsushi Inaba von Platinum Games, die sich letztlich entschieden, das Projekt zu übernehmen. Die alte Handlung, welche zwischen MGS2 und MGS4 angesiedelt war, wurde verworfen und eine neue geschrieben.

Die sieht so aus:
Raiden steht bei PMSCs (Private Military and Security Companies) als Leibwächter, Militärtrainer und in anderen Funktionen unter Vertrag – in einem Entwicklungsland, das sich gerade von den Folgen eines blutigen Bürgerkriegs erholt. Noch weiß er nichts über den bevorstehenden Zusammenstoß mit einer mysteriösen Macht, die zahllose Cyborgs in den Kampf schickt.

Am Mittwoch soll ein rund 25-minütiges Video auf die offizielle Webseite gestellt werden, das uns mehr über die Hintergründe der Zusammenarbeit und die neue Richtung des Spiel verraten wird.

Metal Gear Rising: Revengeance ist für PS3, Xbox 360 und seit dem 09. Januar 2014 für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.