Wenn ein grausamer Diktator gleich ein ganzes Land zur Ader lässt, dann sind jedenfalls in Videospielen die Retter in den tarnfarbenen Kitteln meist nicht fern. Doch in Mercenaries 2: World in Flames kommt es unverhofft oft anders als man denkt. Denn hier tragt ihr nicht das Blaulicht der Weltpolizei vor euch her. Vielmehr arbeitet ihr in dem Titel der Pandemic Studios in der rauen Schale eines Söldners auf eigene Rechnung und ob sich dahinter ein weicher Kern verbirgt, entscheidet ihr durch die Wahl eurer Auftraggeber selbst.

Dabei ist gekaufte Loyalität bei weitem mehr als nur halbe Loyalität, reagieren schließlich die verschiedenen Fraktionen wie China oder die USA enstprechend auf den von euch erwiesenen Freundschafts- oder auch Feindschaftsdienst. Da nämlich jede Partei ihr ganz eigenes Spiel spielt, geratet ihr irgendwann unweigerlich zwischen die rivalisierenden Interessen-Fronten.

Apropos 'ganz eigenes Spiel spielen': Nicht nur die Arbeit für die diversen Auftraggeber führen euch in Mercenaries 2: World in Flames zum Ziel, sondern wie es sich eigentlich sprichwörtlich gehört auch viele Wege. So breitet sich von Anfang an ein frei begeh- und mit über 130 Fahrzeugen befahrbares fiktives Venezuela vor euch aus.

Ein wenig werdet ihr euren Entdeckerdrang allerdings noch zügeln und euch die Zeit mit den fünf neuen Screenshots von der E3 Business & Media Summit vertreiben müssen, erscheint Mercenaries 2: World in Flames doch immerhin erst Ende des Jahres.

Mercenaries 2: World in Flames ist für PC, PS2, PS3 und Xbox 360 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.