Benjamin KratschEs ist ruhig, ein bisschen zu ruhig. Wir gehen Rücken an Rücken vor: Mein Kollege James, Brite, Special Air Service, sichert die Tür, schmeißt eine Granate und ich husche rein in diese kleine Hütte irgendwo auf den Philippinen. Nicht viel los im Multiplay.... Eine Granate zerreißt die Stille, wenige Sekunden darauf schießen Drohnen über meinen Kopf und brechen A10-Thunderbolt- Jagdbomber aus den Wolken, feuern ihre Raketen ab und der Kollege wird gegen die nächste Wand geschleudert.
Fühlt sich gut an, sieht fantastisch aus und setzt auf Spezialangriffe, die sich gut kontern lassen und nicht überdominant ins Spiel eingreifen.AusblickDie Schlacht beginnt, die Lutzi brennt und doch fühlt sich das hier anders an als alles, was wir bisher kennen. Hätten wir jetzt einen Raketenwerfer, würden wir den Vogel einfach abschießen und der Kamerad dürfte direkt wieder einsteigen. So ganz ohne lästiges Warten auf die Widerbelebung. Nennt sich Fireteam, spielt sich wie ein Buddy-Movie und könnte eine neue Ära des Teamplays begründen.
Danger Close hat eine Mammutaufgabe vor sich. Sie müssen dieses Jahr quasi DICE vertreten, weil die erst 2013 mit „Battlefield 4“ durchstarten werden. Als Danger Close 2010 den ersten Versuch startete, „Medal of Honor“ in die Gegenwart zu holen, passte allerdings wenig. Der Ansatz war da, in einigen Momenten spürte man dieses Zusammengehörigkeitsgefühl einer Tier-1-Einheit des JSOC – United States Joint Special Operations Command, aber die meiste Zeit blieb der Titel doch erstaunlich blass und fühlte sich unfreiwillig komisch an, als wir ein massives Bombardement einer kleinen MG-Stellung mit ein paar Hanseln anforderten.
„Medal of Honor“ wollte gern „Call of Duty“ sein, erreichte aber nie die Wucht von Szenen, in denen Helikopter in Washington wie Fliegen vom Himmel purzelten, und machte aus den Scharfschützenmissionen eher nervige Wartespielchen als packende Operationen im Stil der Pripyat-Mission aus dem ersten „Modern Warfare“. Der Multiplayer war zwar stärker, hatte aber mit einigen Balance-Schwierigkeiten zu kämpfen und fühlte sich zu sehr nach Gerne-Standard an.
2012 soll alles anders werden: Mit superedler Grafik Marke Frostbite Engine 2, Zerstörungsengine, klassenbasierten Killstreaks und einem Fireteam-Modus, der sich wie Koop im Multiplayer spielt.
Der Gatling-Robo des Todes ist sehr viel nützlicher als der EOD-Bot aus „Battlefield 3“. Damit könnt ihr euch herrlich an Gegner heranschleichen und sie von Hinten umpusten.Der Fireteam-Modus übernimmt im Grunde die Idee einer Zwei-Mann-Armee im besten „Spec Ops“-Stil und ersetzt die KI durch menschliche Mitspieler. So bekommt ihr direkt zu Beginn einen Buddy zugewiesen, der im Spiel ständig mit einer weißen Silhouette umgeben und so immer gut sichtbar ist. Wird er abgeschossen, wird sein Killer sofort in rot gehüllt – drückt ihr ab und trefft direkt, darf der Mitspieler sofort wieder in die Schlacht und muss nicht die Respawn-Strafe abwarten.
Außerdem ist der Partner die einzige Möglichkeit, frische Munition zu erhalten, und ihr regeneriert in seiner Nähe sehr viel schneller eure Gesundheit. Zudem gibt es spezielle Team-Style-Boni für Zwei-Mann-Gruppen, die gemeinsam ein anderes Fireteam ausschalten. Auf die klassischen Killstreaks aus „Call of Duty“ verzichtet Danger Close indes und setzt stattdessen ähnlich wie „Battlefield 3“ auf eine XP-Leiste, die sich nicht nur durch Abschüsse sondern auch Rettungsaktionen und Assists füllt. Zudem investiert jede Klasse ihre Punkte in exklusive Spezialangriffe, das führt zu deutlich taktischerem Vorgehen.
von Electronic Arts, Danger Close
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Bei EA ist Kunde König, Origin hat keine Spyware und wann bist du aus deinem lächerlichen Traum aufgewacht :)?
Bevor du über mich urteilst und sagst das ich keine ahnung, würde ich an deiner stelle erstmal nachdenken!
Und wie du jetzt auf einen Vergleich von Activision und EA kommst versteh ich auch nicht.... Hat doch niemand ein Wort über die verloren^^
Liegt auch einfach daran das EA eine geldgeile schl***** ist und sich einen dreck um die Kunden kümmert =)