Nach Frank Gibeau, Präsident des EA Games Label, war die fehlende Innovation und jährlichen Neuauflagen Schuld, am Fall der Marke Medal of Honor.

Medal of Honor - Fehlende Innovation führte zum Untergang der Serie

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Das neue Medal of Honor soll die Marke wiederbeleben
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Gibeau kam erst kurz vor dem Ende der Entwicklung von Medal of Honor: Airborne in das Projekt und war mit den anschließenden Verkaufszahlen nicht zufrieden. Deshalb musste man sich etwas einfallen lassen, um wieder zu den Führenden in der Shooter-Kategorie zu gehören. Das neue Medal of Honor 2010 soll dabei in die aktuellen Top 10 stoßen.

Zu Beginn der Medal of Honor-Serie feierte man bei EA noch Erfolge, doch mit der Zeit ließen die nach. „Ich glaube jedes Franchise, welches bereits sehr lange existiert, fällt in einen Trott. Sie werden zu oft annualisiert und ihnen fehlen die Innovationen. Das Team schafft jedes Jahr ein neues Spiel und sie werden müde. Ihnen fehlt die Zeit und das Bestreben, innovativ zu sein und neue Risiken einzugehen.“

Außerdem habe der Online-Teil nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen. Ein Grund, warum die Multiplayer-Experten von DICE diesen Bereich jetzt übernehmen.

Zudem ist es nach seiner Ansicht nach wichtig, zuerst die Core-Spieler zu gewinnen. Erst später muss man versuchen, auch die breite Masse anzusprechen. Deshalb soll zum Release des Spiels auch eine Marketing-Kampagne stattfinden, in die viel Geld investiert wird.

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