Der ehemalige US-Anwalt Jack Thompson fordert ein Verkaufsverbot des neuen Medal of Honor.

Medal of Honor - Ex-Anwalt Jack Thompson fordert Verkaufsverbot

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Thompson wurde bekannt durch seine Kampagnen gegen gewalttätige Spiele, allen voran Grand Theft Auto 4. Im Jahr 2008 verlor er zwar seine Anwaltslizenz, doch das hält ihn nicht davon ab, auch weiterhin gegen sein Feindbild vorzugehen.

Diesmal handelt es sich um das neue Medal of Honor, welches schon mit der Taliban-Kontroverse für Schlagzeilen sorgte. Thompson hat dem US Verteidigungsminister Robert Gates ein Fax geschickt, von dem PCMag.com eine Kopie erhalten hat.

Darin fordert er ein striktes Verkaufsverbot und liefert gleich mehrere Gründe dafür. So standen US Spezialeinheiten als Berater zur Seite (die er ebenfalls anschuldigt), wodurch das Spiel ein nützliches Trainingswerkzeug für das Töten von US Soldaten sei. Dass man im Multiplayer als Taliban spielen kann, greift Thompson natürlich ebenfalls auf.

Außerdem würde EA erlauben, dass Personen jeden Alters das Spiel vorbestellen können. Zumal seien Schulmassaker mit „militärischen Tötungssimulationen“ - wie eben Medal of Honor - in Verbindung zu bringen.

Er schreibt weiter, dass er mit dem Schreiben nicht als Anwalt handle, sondern für eine Reihe von Menschen spreche die glauben, dass EA ein solches Spiel nicht an Minderjährige verkaufen dürfe. „Ich habe vor den Release dieses Spiels aufzuhalten“, schließt Thompson ab.

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