In EAs kommenden Kriegsshooter Medal of Honor wird man im Multiplayer-Modus auch in die Rolle eines Taliban-Kämpfers schlüpfen können. Und obwohl EA gerade in den USA Kontroversen damit riskiert und sich bereits hitzigen Diskussionen ausgesetzt hat, werden die Entwickler auch weiterhin an der Möglichkeit festhalten.

EA sorgt mit spielbaren Taliban-Kämpfern für hitzige Diskussionen.

Patrick Liu von DICE begründet das gegenüber dem PSM3-Magazin damit, dass man diese Dinge nicht ignorieren kann und dass es letztendlich nur ein Spiel sei. "Wir können nicht ignorieren, welches Setting [das Spiel aufgreift] und wer die Fraktionen sind, doch letztendlich ist es nur ein Spiel, weshalb wir es mit der Provokation nicht übertreiben."

Im Gegensatz zu den meisten anderen Kriegsspielen, bringt Medal of Honor einen Krieg ins Wohnzimmer, der noch immer aktuell ist. Gerade besorgt sind einige Kritiker darüber, dass die Väter von Kindern vielleicht sogar selbst in Afghanistan stationiert sind. Und das können die Kids nun nachspielen.

Zuletzt sorgte etwa das Spiel Six Days in Fallujah für reichlich Kritik, das sich mit dem Irak-Krieg beschäftigt. Und selbst die Flughafen-Szene aus Call of Duty: Modern Warfare 2 bleibt in dem Punkt unvergessen.

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