Überraschend teilt die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) mit, dass das 2001 erschienene Max Payne von der Liste der jugendgefährdenden Medien gestrichen wurde. Damit darf der Titel wieder frei in Deutschland verkauft werden.

Max Payne - Nach fast 11 Jahren vom Index gestrichen

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/19Bild 5/231/23
Für das Gesicht von Max und anderen Charakteren nutzte Remedy damals Fotos diverser Mitarbeiter. Max zum Beispiel ist dem Autor Sam Lake nachempfunden.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Die USK hatte dem Spiel damals eine Freigabe „ab 18 Jahren“ erteilt, die BPjM nahm jedoch die blutigen Feuergefechte, das Drogenthema und vor allem das Rachemotiv zum Anlass, das Spiel zu indizieren.

Insgesamt verbrachte der Kult-Shooter somit knapp elf Jahre auf dem Index. Ähnlich wie im Fall von Doom (wir berichteten) könnte diesmal Rockstar Games bzw. Take-Two eine Streichung angestrebt haben, immerhin steht am 18. Mai (1. Juni für PC) die Veröffentlichung von Max Payne 3 an.

Und wie Rockstar bereits angekündigt hat, will man das originale Max Payne demnächst auch für iOS und Android veröffentlichen. Entsprechend wird diese Version dann ebenfalls direkt in Deutschland erhältlich sein.

In Kürze sollte das Spiel dann wieder bei einigen Online-Plattformen wie Steam und dem Games-for-Windows-Marktplatz zu finden sein. Um ohne Probleme auf Windows Vista/7 spielen zu können, wird allerdings ein User-Patch benötigt. Auch die Xbox-Portierung sollte im deutschen Xbox-Live-Marktplatz verfügbar werden.

Max Payne ist für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.