Es gibt nahezu kein Spiel mehr ohne die obligatorischen Release-Probleme. Das droht auch bei Mass Effect Andromeda. Aber es gibt auch Kritikpunkte an der Story.

Mass Effect Andromeda - Kritik an Grafik-Downgrade mit toten Augen und schlechter Handlung

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"Sieh mich nicht an! Sieh mich nicht an!!!"
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Mit Mass Effect Andromeda erscheint in wenigen Tagen die von Fans heiß ersehnte Fortsetzung / der Neubeginn der beliebten Sci-Fi-Action-RPG-Reihe. Erste Eindrücke sind auch bereits im Umlauf. Überwiegend klingen sie positiv, loben etwa die Möglichkeiten bei der Charaktererstellung und das neue Dialogsystem.

Tote Augen

Andere Eindrücke sind dagegen weniger positiv. So wird die "furchtbare" Story mitsamt Dialoginhalten kritisiert - immerhin handelt es sich bei Mass Effect trotz des actionbetonten Gameplays um ein Rollenspiel. Zudem sollen die Charaktere generisch wirken, ebenso ihre Ziele und Ideale. Andererseits muss man sagen, dass derlei Eindrücke subjektiver Natur sind. Was der eine schlimm findet, erscheint in den Augen des anderen annehmbar bis sogar großartig.

Weniger subjektiv und damit nachvollziehbar ist dagegen die Kritik am unvermeidlichen Grafik-Downgrade. Produzent Michael Gamble hat zwar über Twitter auf die Frage eines Fans reagiert und versichert, dass es sich bei der PC-Version nicht um einen simplen Port handelt und die Version auch "nicht verschissen" wurde, aber als Multiplattformtitel kann man bei bei Mass Effect Andromeda keine grafischen Welten erwarten zwischen den einzelnen Versionen. So verwundert es nicht, dass das Spiel nicht die grafischen Höhen erreicht, die im Reveal-Trailer enthüllt wurden. Auch wenn die Texturen deutlich schärfer wirken. Größter Kritikpunkt hierbei: die toten Augen, die jegliche Immersion verhindern. Da fällt das Lighting gar nicht mehr auf.

Auffällig ist dagegen die seltsame Animation etwa von Squadmate Cora Harper, die wie Vince McMahon und Conor McGregor durch die Gegend wackelt. Weitere Kritikpunkte sind Lippenanimation beim Sprechen, die generischen Preset-Charaktere und einige potenzielle Launch-Wehwechen, die sicher durch Patches beseitigt werden können.

Wer einen Eindruck von den Kritikpunkten haben möchte, kann sich die erste Mission in diesem rund 35-minütigen Gameplay-Clip ansehen:

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Wir erinnern uns: Bereits mit Mass Effect 2 konnte Bioware in den Augen vieler Fans nicht mehr liefern. Damals wurden entscheidende Gameplay-Elemente des ersten Teils zugunsten einer actionorientierten Richtung speziell für die Konsolen PS3 und Xbox 360 fallengelassen. Der größte Kritikpunkt an Mass Effect 3 war dann das Ende. Und nun klingt es ganz danach, als müsste sich der geneigte Fan darauf gefasst machen, auch dieses Mal in gewisser Hinsicht enttäuscht zu werden. Aber warten wir es ab.

Wer sich selbst ein Bild machen will: Ab heute können Origin-Access-Abonnenten eine Trial-Version rund zehn Stunden lang antesten. Lasst es uns wissen, wie euch das Spiel gefällt.

Mass Effect Andromeda erscheint am 23. März für PS4, Xbox One und PC.

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