Mass Effect Andromeda war für viele Fans der Rollenspielreihe nicht gerade das, was sie sich erhofft haben. Zu viele Probleme zum Launch machten den Spaß am Spiel über weite Strecken kaputt. Nun berichtet die Seite Kotaku darüber, warum dies so gewesen sein könnte.

Mass Effect Andromeda - Hauptteil der Entwicklung soll in 18 Monaten stattgefunden haben

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Warum hatte Mass Effect Andromeda Probleme?
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Angeblich wäre der Großteil von Mass Effect Andromeda innerhalb von 18 Monaten entwickelt worden. Bei einem solch großen Projekt eine schier unmögliche Aufgabe. Grund dafür war eine kurzfristige Umstellung des Konzepts. Eigentlich planten die Entwickler ein System, bei dem Planeten prozedural erstellt werden. Dies haben sie auch in einem Interview bestätigt. Nachdem man die Zahl der Planeten zunächst reduzierte, flog das prozedurale System irgendwann komplett vom Plan.

Viele Köche für Mass Effect Andromeda

Neben der Umstrukturierung soll die Arbeitsaufteilung von BioWare dem Spiel ebenfalls ein Bein gestellt haben. An Mass Effect Andromeda arbeiteten drei Studios: BioWare in Edmonton, Montreal und in Austin. Allein Meetings zwischen den drei Parteien waren aufgrund der Zeitverschiebung schwierig. Um die verlorene Zeit bei solchen Dingen wieder reinzuholen, wurden Outsourcing-Studios für verschiedene Aufgaben genutzt. Doch auch diese mussten sich aufgrund der Umstrukturierung wieder neu aufbauen. Nur dieses Mal in kürzerer Zeit. All diese Faktoren sollen laut Mitarbeitern zu den fragwürdigen Animationen von Mass Effect Andromeda geführt haben.

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