In den frühen Tagen von Mass Effect Andromeda haben die Entwickler viel mit neuen Konzepten experimentiert. Dazu gehörte auch ein ähnliches System wie bei No Man's Sky. Das Weltall hätte sich dann prozedural erstellt und den Spieler vor unzählige Planeten gestellt. Doch dazu kam es - vermutlich zum Glück - nicht.

Mass Effect Andromeda - Hätte auch ein großes Spiel wie No Man's Sky werden können

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/45Bild 77/1211/1
Mass Effect Andromeda hätte sich fast etwas von No Man's Sky abgeschaut.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Auf Seite des Gameplays haben wir schon früh verschiedene Stile ausprobiert“, so Lead-Designer Ian Frazier im Interview mit IBTimesUK (über Twinfinite). „Ihr wisst, dass man im Spiel als Pathfinder beauftragt wurde, neue Planeten zu kolonisieren und Frieden mit den Einwohnern zu schließen. Ursprünglich sollte dieser Aspekt noch größer werden. Wir hatten ein Spiel angeschaut, das deutlich mehr prozedurale Tools benutzt und dadurch eine große Anzahl an Planeten bietet. Wir haben eine Menge Zeit mit der Entwicklung verbracht und die Geschichte in diese Richtung getrieben. Aber es hat einfach nicht die Resultate gebracht, die wir für Mass Effect Andromeda wollten.“

Keine Geschichte im prozeduralen Spiel

Man kann ein gigantisches, prozedurales Spiel machen, aber wir fanden, dass dieses Spiel keinen Platz für eine Story-Erfahrung oder besondere Momente hat, die wir den Spielern auf jeden Fall liefern wollten. Heute nutzen wir immer noch einige dieser Tools. Aber die meisten Planeten, wie Eos oder Eledin, sind von Hand gebaut. Es war ein Wechsel von Quantität zu Qualität.“

Mass Effect Andromeda ist für PC, PS4 und Xbox One erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.