Mass Effect Andromeda war zum Launch mit einer ganzen Armada an Bugs verseucht, die vielen Spielern den Spielspaß raubten. Viele vermuteten, dass dies damals der Frostbite-Engine geschuldet war, die von BioWare nur nach Zwang durch EA genutzt wurde. Doch nun verrät ein ehemaliger Mitarbeiter, dass dies nicht der Fall war.

Mass Effect Andromeda war nicht perfekt, hatte aber gute Ansätze, wie die ersten 30 Minuten Gameplay zeigen:

Mass Effect Andromeda - Die ersten 30 Minuten Gameplay19 weitere Videos

Es war unsere Entscheidung“, verriet nun Aaryn Flynn, ehemaliger BioWare General Manager gegenüber Kotaku Splitscreen. „Wir hatten gerade Mass Effect 3 abgeschlossen und Dragon Age 2 herausgebracht. Wir wussten, dass die Eclipse-Engine, mit der wir Dragon Age 2 gemacht hatten, keine zukünftigen Versionen von Dragon Age packen würde. Sie konnte keine Open World darstellen und der Renderer war zu schwach. Das waren die beiden großen Kritikpunkte. Zudem hatten wir über Multiplayer nachgedacht, aber Eclipse war Singleplayer-Only.“

Mass Effect Andromeda

- Wählt die heißeste Romanze!
Voting startenKlicken, um Voting zu starten (8 Bilder)

Die beste Option

Das ließ uns intern mit drei Optionen zurück: Wir hätten Eclipse komplett in Grund und Boden stampfen und etwas Neues starten können. Wir hätten dann noch die Möglichkeit gehabt, die Unreal Engine zu nutzen oder wir würden einfach die Frostbite-Engine nehmen, die schon damals vielversprechende Resultate in Sachen Rendering gezeigt hatte und Multiplayer unterstützte.“

Mass Effect Andromeda ist für PC, PS4 und Xbox One erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.