Heiner GumprechtWie man die letzten Tage, Wochen und Monate verbringt, mit dem Wissen, dass eine unheimliche Macht aus dem unendlichen Nichts hervorbricht und droht, alles Leben in der Galaxis zu vernichten, ist nicht weiter von Belang. Nur das Handeln, wenn das Unvermeidliche eintrifft, macht den Unterschied. Im richtigen Moment das Richtige zu tun. So will es das Schicksal von (Ex-)Commander Shepard.
Ein rasantes Finale voller Action, Leid und Hoffnung. Ad gladios!AusblickBereits im Charaktereditor zeigt sich, dass man sich hier auf einiges freuen darf. Die fein- und grobmotorischen Details der Spielfigur sehen einfach klasse aus und die Auswahlmöglichkeiten sind, wenn auch nicht umfangreich wie bei manch anderem Titel, mehr als ausreichend. Natürlich dürft ihr wieder selbst wählen, welcher Klasse euer Shepard angehört und welche Fähigkeiten er oder sie damit erlernen kann.
Für einige Diskussionen wird auf jeden Fall die neue Möglichkeit sorgen, „Mass Effect 3“ so zu spielen, wie es einem am liebsten ist. Sei es der Spielmodus „Action“, wo nicht viel Zeit mit Quatschen verbracht wird, sondern mit anspruchsvollen Kämpfen und taktischen Möglichkeiten, oder der Storymodus, wo wir das passende Pendant haben: einfacheres Geballer, kaum anspruchsvolle Kämpfe, dafür aber viel Gesprächsstoff und Auswahlmöglichkeiten.
Sehr, sehr nette Gesichtsanimationen.Ihr könnt also entweder dem Shooter-König den Hof machen und müsst dafür auf umfassende Dialoge verzichten, da fast alles automatisch abläuft, oder den umgekehrten Fall wählen. Nicht dass die Schießereien dann kindisch einfach werden, aber doch angenehmer und weniger knackig.
Wer sich an den Aufbau der bisherigen Mass-Effect-Teile gewöhnt hat, wählt stattdessen die goldene Mitte und hat ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beiden Optionen. Mass Effect, wie man es kennt.
Dann stürzt ihr euch ins Getümmel. Und das ist genauso gemeint, wie es hier steht. Denn der dritte Teil der Sci-Fi-Saga hält sich nicht lange mit Gebrabbel auf und geht gleich in die Vollen. Die Reaper greifen an, haben bereits das halbe Sternensystem unter Kontrolle und landen auf der Erde in 3... 2... 1...
Wer die Story-Download-Inhalte von Teil 2 nicht gespielt hat, wird sich hier vielleicht ein wenig überfahren fühlen. Es ist nicht ganz klar, was seit dem Ende des Vorgängers passiert ist. Und auch wer stolz behaupten kann, alles durchgespielt zu haben, wird überrumpelt. Ein paar Worte hier und da gewechselt, eine kleine Anspielung auf vergangene Ereignisse und schon geht die Schlacht los.
Viel Action in Teil 3.Innerhalb von Minuten werden ganze Städte in Asche verwandelt, Millionen Menschen sterben und das Chaos zieht mit flatterndem Schal durch die Straßen der Menschenmetropolen. Doch das richtige Feeling mag nicht aufkommen. Es wird zwar klar gemacht, wie schlimm die Situation wirklich ist, aber irgendwie kommt man sich trotzdem so vor, als würde hier einfach nur irgendein Angriff abgewehrt.
Man kommt nicht drumherum zu behaupten, dass der Anfang von Teil 2 da einen besseren Job gemacht hat. Aber verliert nicht gleich den Mut. Spannend und aufregend ist es trotzdem. Ihr dürft halt nur nicht erwarten, gleich zu Beginn vom Stuhl gerissen zu werden und mit weit geöffneten Augen auf den Monitor zu sabbern.
Was einen starken Kontrast zum Aufbau des Spiels an sich darstellt. Bioware gibt sich nämlich Mühe, die gesamte Zeit über klarzumachen, wie gefährlich die Situation wirklich ist. Man entschuldige meine Ausdrucksweise, aber die Menschheit ist eigentlich ganz schön im Arsch. Es wäre nur schön gewesen, wenn man das auch fühlt.
Nun ja. Spätestens wenn der anfängliche Schock überwunden ist und ihr eure erste Mission beginnt, legt sich die Aufregung ein wenig und der „richtige“ Kampf kann beginnen. Jetzt wird langsam klar, was Mass Effect 3 wirklich ist: düster, schnell und atemberaubend.
Der Anfang ist rasant, aber nicht so packend wie in Teil 2.Die gesamte Stimmung ist sehr bedrückend. Mit jeder Minute, die man spielt, wird mehr und mehr klar, was im Prolog noch nicht so richtig rüberkommen wollte. Die Reaper werden alle „jungen“ Spezies des Universums auslöschen und möglicherweise kann man rein gar nichts dagegen tun. Überall stehen die Planeten in Flammen, und wer noch am Leben ist, kämpft einen ungleichen Kampf. Man leidet mit den Opfern, hofft mit den Überlebenden und hat von Minute zu Minute mehr Lust, den Reapern in den Arsch zu treten.
Das Kampfsystem kennt man bereits aus Teil 2: in Deckung gehen, schießen, im richtigen Moment die eigenen Kräfte und die der Crewmitglieder aktivieren, wieder in Deckung gehen. Ab und zu ist es auch nötig, die Verbündeten an spezielle Punkte zu beordern, um sich selbst einen taktischen Vorteil zu verschaffen. Dinge, die man auch tun sollte, denn die verbündete KI schwankt zwischen Clever und Smart. Alles noch nicht wirklich neu.
von Electronic Arts, Bioware
Resident Evil: RevelationsPC, PS3, Wii U, XBox 360: 24.5.2013
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Edit: Außerdem hab ich dann noch 2 Savegames mehr, in denen ich andere Entscheidungen treffen kann. :D Ist dann hoffentlich auch wirklich nützlich.
wäre toll, würde es in me3 fiese "hätte ich mich nur in me1/2 für x/y entscheiden sollen?"-momente geben würde.
naja, abwarten und inzwischen abwägen, ob ich wirklich origin installieren will....
tja, und nun?
... Nu wird me3 allen Anschein nach kacke. Schade... Abgesehen davon: Schöner Artikel. Nett geschrieben.
tja, und nun?
Der Anfang vom 3en
Der Anfang vom 3en Teil ist halt nicht halb so geil wie der vom 2en ^^
dann kann´s ja nur gut werden, denn das Ende vom TESB war nicht so geil wie das Ende von ROTJ
Es sei denn natürlich, der Titel wird ne totale Gurke.. Aber wenn es nicht sehr gut wird, wird es doch zumindest ein gutes Spiel, von daher: Hier bitte Bioware, nimmt mein Geld <3
Der Anfang vom 3en Teil ist halt nicht halb so geil wie der vom 2en ^^
Gut es kommt eh mehr auf die Geschichte drauf an und wer erst mit dem dritten Teil einsteigt und sich dann überrumpelt fühlt, ist meiner Meinung nach selber Schuld.
Ich guck mir ja auch nich Star Wars Episode 6 an und frag mich, warum der eine Typ mit ner grünen Taschenlampe rumwedelt :D
Und was muss man machen, wenn man sowohl vernünftige Kämpfe, als auch die komplette Story haben will?
Dann spielst du einfach den genannten "Mittelweg". Die Gespräche sind nicht automatisiert und die Kämpfe richten sich ganz normal nach dem Schwierigkeitsgrad.
Bei einem Modus fällt im Grunde nur das selber antworten weg, in dem anderen sind die Kämpfe um einiges einfacher.
Und was muss man machen, wenn man sowohl vernünftige Kämpfe, als auch die komplette Story haben will?