Die RPG-Elemente in Mass Effect 2 sind im Gegensatz zum Vorgänger recht überschaubar, denn Bioware ging mehr den Weg in Richtung Action. Doch wie sieht es mit dessen Nachfolger aus? Unter "Where Did My Inventory Go? Refining Gameplay in Mass Effect 2" stellte Biowares Christina Norman kommende Veränderungen vor, die Mass Effect 3 betreffen.
Bei Mass Effect 2 war es während der Entwicklung so, dass man sich mehr Intensität und vor allem zufriedenstellendere Kämpfe als Ziel setzte. Sie wollten aber vor allem das Missverständnis aus der Welt schaffen, Mass Effect würde sich nicht wie ein Shooter spielen, obwohl er wie einer aussah. "Die Stärken von BioWare liegen bei Rollenspielen und Geschichten, nicht aber bei Shooter-Kämpfen. BioWare musste versuchen den Kern des Gameplays zu überarbeiten, weil die anderen Features auf Shooter-Kämpfen basieren.", so Norman.
Für den dritten Teil ist geplant, dass man folgende Dinge beibehalten wird: Auf die Fans und Spieletester hören, Fokus auf das Gameplay und das gleiche Entwickler-Team. BioWare möchte allerdings besonders Wert auf mehr reichhaltigen Rollenspiel-Elementen, mehr Kampf-Optionen und komplexere Gegner legen. Der Abbau von Ressourchen hingegen wird anscheinend keine Verwendung mehr finden, da dies laut Norman ein Teil war, den niemand mochte.
Stimmt schon, aber das ist eigentlich bei fast jedem Spiel von Bioware so.
Genau das wollte er, denke ich, damit auch sagen: Wenn Du eine Handlung auf ihren elementarsten Kern runterbrichst, ist sie in vielen Spielen identisch, was aber eben nicht der individuellen Ausgestaltung, "Dekoration" und Erzählweise dieses rahmengebenden Handlungskerns angeht.
Mit Aliens hat ME nun von der Welt und Stimmung her eigentlich so ziemlich nichts zu tun. Es ist da eher irgendwie zwischen einem star-trek-orientierten Entdeckerenthusiasmus in Teil 1 und einer babylon-5- oder ds9-artigen bedrohlichen Stimmung in Teil 2 angesiedelt.
Von daher kann ich Souls Wunsch in sofern sogar verstehen, da das ME-Universum durchaus auch mit dem Star-Trek-Universum kompatibel wäre.
Nichtsdestotrotz bin ich aber auch kein Freund von Random Space Battles, das passt zum einen nicht ganz zur konzeptionellen Trennung von Erforschen und Questen/Kämpfen in den Spielen, zum anderen wäre das wieder ein potentiell nervtötender Zeitkiller wie jetzt in Teil 2 die Mineralien-Scans.
Das mag sicher anders aussehen, wenn man es lediglich ein, zwei Mal irgendwo im Rahmen der Handlung einbaut. Nicht aber, wenn es Random-Encounter-Charakter hätte.
Bloß nicht. Wer Star Wars spielen will, soll Star Wars kaufen. ME ist nicht SW, sondern eher sowas wie Aliens. Also mehr realistisch. Geballert wird mit Bodenhaftung, so wie sich das gehört.
Stimmt schon, aber das ist eigentlich bei fast jedem Spiel von Bioware so.
Hm, also ich müsste heute Abend nochmal schauen, wieviele es genau sind, aber mein Questlog in ME2 hatte sich gegen Ende eigentlich sehr ordentlich gefüllt, das waren nicht gerade wenige Nebenmissionen.
Etwas gemeine Zusammenfassung, finde ich. Dann könntest Du auch sagen, die Story in Teil 1 bestand nur aus "Leg Saren das Handwerk". Das wird in beiden Teilen dem, was passiert und wie es erzählt wird, aber nicht gerecht.
Einfache Kämpfe von Kiste zu Kiste? Wir reden hier von Mass Effect 2? Dann verweise ich auf Aussagen der Vorposter hier, mal etwas schwerer einstellen, nicht nur auf Normal spielen. Dann klappt´s auch mit dem Anspruch in den Kämpfen. Normal ist doch in aller Regel für Anfänger gedacht und nicht für alte Gaming-Hasen. ;) So lang wie ich dich hier rumtreiben sehe war ME 2 mit Abstand nicht dein erstes Spiel.
Das überarbeitete Menü fand ich ok, zumindest besser als das aus dem 1er, mit den vielen Upgrades musste man spätestens nach jeder Mission ausmisten, sonst wurde es schon wieder zu viel. Empfand ich als höchst nervig. Und so viel Universalgel hat kein Mensch gebraucht.
Einzig vermisse ich im 2er das Fahrzeug, aber ok, bald kommt ja eins mit ´nem kostenlosen DLC und etwas mehr Freiheiten. Die Story im 2. Teil bestand halt nur aus suche deine Gruppe zusammen und flieg mal durch´s Portal. Etwas mager. Die Chars haben sicher ihre Tiefe, ok ... nur drum herum passierte mir etwas wenig.
Und wieder mehr Nebenmissionen wären auch nicht schlecht Bioware. So wie im Vorgänger, da ist man dann auch schon mal 30 Minuten auf ´nem Planeten beschäftigt gewesen. Bitte bitte in dem 3. Teil einbauen. ;)
Gerade _das_ ist doch rollenspielmäßiger als völlig freies Waffen-Skillen ;) Und der Grund dafür liegt einfach in der völligen Freiheit. Die Erklärung:
In ME1 war es doch so, daß Du letztlich durch das Waffen-Modding jeden Charakter auf jeden Gegnertyp optimieren konntest, und zwar drastisch. Die Charaktere haben sich somit nur marginal unterschieden, v.a. später, wenn die Waffenstärke Techs und Biotiken nahezu überflüssig gemacht hat.
Jetzt hast Du durch an Charaktere gebundene Muni-Skills halt wesentlich mehr taktische Tiefe drin und genau dadurch auch wesentlich individuellere Klassen. D.h., Du musst mit den Dir zur Verfügung stehenden Charakteren arbeiten.
Zwar auch nur in einem gewissen Rahmen, aber so ist es doch interessanter, als aus jedem Char eine eierlegende Wollmilchsau zu machen und damit jegliche Individualität der verschiedenen Klassen, was in RPGs ja nun nicht unwichtig ist, zu untergraben. Denn genau das ist doch dann eigentlich nicht mehr _Rollen_spiel.
Finde ich offen gesagt nicht. Man hat die Passivskills halt anders implementiert bzw. abgeschafft, was ich nicht wirklich vermisse (Bsp. Dechiffrier-Skill, es hat teils einfach gesaugt, nochmal nen elenden Weg zurückzugehen, nur um sich nen anderen Techie ins Team zu holen. Ja, Noveria, ich schaue ich Deine Richtung!).
Das Waffenaufrüsten ist doch durch das neue Kampf- und Skillsystem obsolet geworden. Pimpen realisierst Du über die Upgrades und Muni-Mods sind halt als Skills umgesetzt worden. Ich vermisse das Upgradesystem aus Teil 1 nicht. Nicht, wenn der Preis dafür das dort gebotene crappy Itemmanagement ist.
Klar, ist deutlich vereinfacht, aber gerade deswegen funktioniert das doch so verdammt gut. V.a. macht es die Charaktere auch unterschiedlicher und damit das ganze System interessanter.
Taktische Squad-Zusammenstellung im ersten Teil hieß doch nur, nicht zu vergessen, jemanden fürs Schlösser knacken mitzunehmen. Das ist in Teil 2 schon deutlich anders.
Wie gesagt, die Spielmechanik in Teil 2 mag übersichtlicher und aufgeräumter sein, dadurch funktioniert sie aber schlicht wesentlich besser und ist wie gesagt deutlich taktischer.
Ist Kritik auf hohem Niveau. Auch wenns nich so wird, traue ich BioWare. Ich denk die werden wieder ein Tolles spiel abliefern. Bisher haben sie mich noch nicht enttäuscht :)
Ist Kritik auf hohem Niveau. Auch wenns nich so wird, traue ich BioWare. Ich denk die werden wieder ein Tolles spiel abliefern. Bisher haben sie mich noch nicht enttäuscht :)
Dann unterstelle ich Dir ganz einfach mal, daß Du ME2 nur auf normal gespielt hast und damit an der Kampfengine vorbei. Denn die bekommt frühestens ab Veteran Relevanz, spätestens auf Wahnsinn ist nichts mehr mit langweiligen Kämpfen, da _muss_ man dann mit allen verfügbaren Skills und der Umgebung taktieren.
Normal ist nun mal der Casual-Schwierigkeitsgrad heutiger Spiele, der hat mit der eigentlichen Spielmechanik der Titel regelmäßig höchst wenig zu tun.
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