Bioware veröffentlichte, dass es in der PlayStation-3-Version von Mass Effect 2 einige „visuelle Veränderungen“ geben wird. Außerdem soll es sich anders spielen als die Version für die Xbox 360.
Auf der PlayStation 3 werden Grafik und Spielverhalten anders.Im Februar 2011 wird auch ein neues Intro haben, dass den PlayStation 3 Spielern erlauben soll, die Storyline von Mass Effect 1 noch einmal nachvollziehen zu können. Das soll den Spieleinstieg erleichtern.
Bioware Gründer Greg Zeschuck erklärte in einem Interview mit dem PlayStation 3 Magazin, dass es das Studio bei der PlayStation 3 mit einem völlig anderen Grafikprozessor zu tun bekommen hätte. Der Grafikkern der Xbox 360 stammt nämlich von AMD, derjenige der PlayStation 3 von nVidia.
Auf die Frage hin, was die PlayStation 3 für Mass Effect tun könnte, was die 360 nicht konnte, sagte Zeschuck:
„Das Wichtigste ist, dass die PlayStation 3 eine fundamental andere Architektur hat. Grafisch wird es da möglicherweise ein paar Änderungen geben - ich meine, da sind Unterschiede in der Art, wie der Speicher verteilt ist und der Grafikprozessor ist völlig anders.
Wir wollen da nun nicht in die Diskussion einsteigen, welche Konsole leistungsstärker ist; am Ende des Tages sind sie es beide und wir können auf ihnen machen, was immer wir wollen. Wenn man Spiele programmiert, dann will man, dass so viele Leute wie möglich in der Lage sind, sie zu spielen. Die große Herausforderung ist es also, ein großes Marktsegment zu erreichen.“
Er fügte hinzu: „Ich denke, es wird sich ein wenig anders spielen. Ich meine, von Anfang an hat man einen anderen Controller und allein das wird schon die Art verändern, wie sich das Spiel anfühlt.“





















Natürlich sind die Texturen ein relativ einfaches Beispiel und da ich weder Mass Effect 1 noch 2 gespielt habe, will ich mir auch nicht erdreisten, die Qualität der Portierungen zu bewerten. Was ich auch nicht getan habe, bevor es mir jemand vorwerfen will...
Ich weiß auch, dass die Konsolen sich von der Technik und somit auch von der Herangehensweise bei der (grafischen) Umsetzung von PCs gewaltig unterscheiden. Ich denke da immer an GTA3, wo die Entwickler den geringen Speicher geschickt umgangen haben, indem sie nicht zu viele verschiedene Autos haben durch die Gegend fahren lassen. War schon komisch, wie viele Edelautos oder Taxis unterwegs waren, wenn man mal selbst gerade ein Edelauto oder Taxi gefahren ist.
Ich habe lediglich folgendes Zitat...
... zum Anlass genommen, die allgemeine (!) Portierungspraxis zu kritisieren. Dass die Änderung einer Steuerung u.U. sehr kompliziert werden kann, ist mir klar, auch die Anpassungen der Engine an die jeweiligen Verhältnisse ist eine schwierige Sache, aber wenn auch nur ansatzweise absehbar ist, dass man ein Spiel in eine kommende Konsolengeneration (z.B. Shadow of the Colossus) oder auf den PC portiert (Halo, wenn ich mich nicht irre), dann kann man irre viel Geld und Zeit sparen und trotzdem ein hervorragendes Spiel haben, wenn man diese Faktoren schon vorher einkalkuliert. Die Texturen dienten mir nur als besonders anschauliches Beispiel, von dem ich zufälligerweise selbst etwas verstehe.
Das ist alles nur eine Frage von vernünftiger Projektplanung und guter Logistik.
Bin absolut Deiner Meinung und füge noch folgendes hinzu:
Das ist nur Marketing-blabla, damit die Multi-Konsoleros sich noch die PS3 Version kaufen.
Aber er könnte recht haben was grafische Änderungen angeht. Sie werden ein starkes Tearing (als Feature versteht sich) "einbauen". So wie bei fast jedem Ps3 Titel...lol
Anderer Controller? Ohh mein Gott die PS-Controller besitzen keine A B X Y Knöpfe, das ändert alles.
M$doof bringt demnächst neue XBox Controller auf den Markt, ohne Farbige Knöpfe nur noch Silber-Grau. Das wird ein nie dageweßenes Spielerlebnis liefern.
Soweit würde ich dir zustimmen, allerdings gibt es da sicher noch andere Sachen zu beachten.
Vor allem bei der PS3 weiß ich, dass die eine ganz eigenartige Architektur hat.
Es gibt da sicher noch andere Probleme, so dumm können die Entwickler nicht sein.
Selbst wenn ich Exklusiv für die XBox arbeite, speichere ich mir doch bessere Texturen irgendwo ab.
So eine Dummheit traue ich wirklich niemandem zu.
Da muss es mehr zu beachten geben.
Allein schon die kleinen Arbeitsspeicher sind doch sicher eine Hürde.
Oder die Tatsache, dass alles aus einer Disc gelesen wird und nicht von einer Festplatte.
Ich nenne jetzt mal ein (un)Wort: "Exklusivität"...
Diesen Schmarn treiben ja viele Entwickler (soll wohl Mode sein). Daher ist eine Entwicklung auf dem PC und anschließende Portierung auf die Konsole nicht immer im Sinne des Publishers (wo kämmen wir den hin, wenn jedes gute Spiel auch für den PC erscheinen würde? /ironie off). Wäre aber schön, das stimmt.
Eine komische Aussage, wenn man bedenkt, dass Bioware auch für den PC programmiert und solche "Probleme" da an der Tagesordnung sind.
Konsequenterweise sollte man es umgekehrt machen. Wenn man ohnehin für den PC die größten Texturen erstellen kann, kann man sie ohne großen Aufwand kleiner rechnen. Es ändert sich nichts außer den Pixelmaßen, da man in der Spielebranche mit UV-Mapping arbeitet.
Qualität reduzieren geht immer. Aus was Kleinem etwas großes zaubern ist allerdings nur eine Notlösung, wenn man denn überhaupt von Lösung sprechen kann.