Während in den meisten europäischen Ländern die Ausgaben für Unterhaltungselektronik gestiegen sind, entwickelte sich der deutsche Markt rückläufig. Das hat jetzt die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) ermittelt.
In den vergangenen sechs Jahren sanken die Ausgaben für Home-Entertainment hierzulande von 255 auf 227 Euro pro Haushalt. Andere europäische Länder konnten in diesem Zeitraum deutlich zulegen, wie zum Beispiel Großbritannien (von 261 auf 319 Euro) und Frankreich (von 202 auf 259 Euro). Nur die Niederländer haben mit im Schnitt 322 Euro pro Haushalt mehr für TV, DVD-Player & Co. ausgegeben.

2002 hat ein europäischer Haushalt im Schnitt rund 240 Euro für Geräte der Unterhaltungselektronik auf den Tisch gelegt. Das waren knapp zwei Euro weniger als 2001. In Deutschland gingen die Ausgaben stärker zurück; sie sanken um vier Euro auf 227 Euro.

Die gfu rechnet jedoch spätestens für das kommende Jahr mit einer Trendwende. Hoffnungsträger sei die diesjährige Internationale Funkausstellung (IFA), die mit vielen Neuheiten aufwarten werde.