„Jump & Run“ ist auch hier wichtig

Interessante Möglichkeiten ergeben sich nicht nur durch Waffen und Fähigkeiten, auch das Bewegungssystem weist Besonderheiten auf: Ihr könnt nicht nur in Gegner „hineinrennen“, um ihnen zu schaden, eure Charaktere boosten sich auf Wunsch auch gegenseitig, so dass einer für den anderen als „Sprungplattform“ dient. Entsprechende Skills erlauben es später, während einer Runde gleich in mehrere Feinde zu dashen oder Party-Mitglieder durch einen Teamsprung von Statusveränderungen zu befreien.

Mario + Rabbids: Kingdom Battle - „It’s-a me: BWAAAH!“

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Ihr werdet auch gruselige Gegenden in Mario + Rabbits erkunden dürfen
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In der ersten Welt eilt ihr noch problemlos von Erfolg zu Erfolg, die Standard-Rabbids haben kaum was zu melden. Mit neuen Feindesklassen wie den besonders mobilen Hopsern oder den brachialen Grobianen kommt aber schnell mehr Herausforderung ins Spiel. Zudem nutzt die KI zumindest ab Welt 2 auch einige der oben beschriebenen Zusatzfähigkeiten. Euer Ziel ist übrigens nicht immer das Besiegen aller Widersacher: Manchmal müsst ihr „nur“ einen bestimmten Punkt auf der Karte erreichen oder einen bestimmten Charakter beschützen. Und dann gibt es noch die teilweise sehr großen und mächtigen Bosse. Wir möchten hier nicht spoilern, aber in diesen kreativen Kämpfen verlangt euch das Spiel durchaus viel ab

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Mario und ein Rabbit müssen immer in der Party sein
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Ohne Mario geht’s nicht

Ein wenig irritierend sind einige Restriktionen: Die Kamera lässt sich zum Beispiel nicht frei steuern. In Kämpfen könnt ihr sie nur in 90-Grad-Schritten horizontal bewegen. Höhe und Entfernung bleiben aber stets fix. Spielerisch noch relevanter: Ihr müsst stets Mario und einen Rabbid in der Party haben. Eine völlig freie Teamgestaltung ist also nicht möglich. Den Grund für diese Designentscheidung kennen wir nicht, vielleicht war es schlicht ein Agreement zwischen Nintendo und Ubisoft, um beide Marken stets auf Spielerseite repräsentiert zu sehen.

Diese Vorgabe ist umso bedauerlicher, als dass das Spiel euch grundsätzlich dazu ermuntert, die Besetzung zu variieren, denn zwischen den Schlachten eines Kapitels erfolgt keine automatische Regeneration. Findet ihr vor der nächsten Map nicht zufällig einen heilenden Pilz, könnt ihr entweder mit angeschlagenen Kämpfern weitermachen oder eben die Party neu aufstellen. Im Grunde wäre es für Ubisoft ein Leichtes, die Besetzungsvorgaben künftig durch einen Patch aus dem Spiel zu entfernen. Wenn ihr trotz verwundeter Figuren keine Lust auf einen Personalwechsel habt, wechselt ihr vor einem Kampf in den sogenannten Einfachmodus, der die Charakterenergie samt Bonus wieder auffüllt.

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Euch erwartet eine Spielzeit von 15 - 20 Stunden
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Zwischen den Gefechten erkundet ihr die vier Welten, in deren Verbindungsstücken zwischen den Maps immer wieder Schatztruhen und Münzen zu finden sind. Während ihr Letztere in neue Waffen investiert, liegen in Schatztruhen zum Beispiel Musikstücke, Artworks oder auch wieder weitere Waffen. Hin und wieder sackt ihr Orbs ein, die zum Freischalten neuer Skills dienen. Den Großteil dieser Orbs bekommt ihr aber als Belohnung nach den Kämpfen, ein klassisches Erfahrungspunkte-und-Level-System gibt es hingegen nicht.

Vier Welten klingt erstmal nicht nach viel Umfang, allerdings ist jede Welt nochmal in zehn Kapitel aufgeteilt, von denen jedes wiederum meist aus mehreren Kämpfen besteht. Wir haben für einen Durchlauf gut 15 Stunden gebraucht, dabei aber viele der Sammelitems und zusätzlichen Herausforderungen ignoriert. Sehr viel mehr Spielzeit hätte das Ganze aber auch nicht unbedingt aufgewertet, dafür wird der Spielablauf zum Ende hin ein klein wenig zu repetitiv.

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Mit dem lokalen Koop-Modus macht das Ganze noch mehr Spaß!
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Gemeinsam auf zur Hasenjagd

Über die Kampagne hinaus gibt es einen lokalen Koop-Modus für zwei Spieler. Der funktioniert gänzlich abgekoppelt von der Kampagne, jede dort gemeisterte Welt schaltet aber neue Inhalte für Koop-Sessions frei. Weitere Inhalte kommen durch Staffelpass und amiibo-Unterstützung: Der Staffelpass ist direkt zum Start für knapp 20 Euro erhältlich. Im Rahmen von drei Veröffentlichungen bringt er neben Story-Ergänzungen und weiteren Waffen auch neue Koop-Karten und Solo-Aufgaben mit. Zum Launch erhaltet ihr Zugriff auf 8 spezielle Steampunk-Waffen, alle anderen Inhalten folgen später.

An amiibo-Figuren könnt ihr Mario, Luigi, Yoshi und Peach verwenden, um Waffen für den jeweiligen Ingame-Charakter sowie dessen Rabbid-Pendant freizuschalten. Achtung: Ubisoft veröffentlicht parallel zum Spiel auch vier Rabbid-Figuren (in zwei verschiedenen Größen), die man auf den ersten Blick für zum Spiel gehörende amiibo halten könnte. Tatsächlich sind es aber nur rein dekorative Figuren ohne amiibo-Funktionalität.

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