Mariokart DS (DS Review)
von Anja Rudlaff

Pünktlich zur kalten Jahreszeit erfreut uns Nintendo mit der für den NDS entwickelten Version des allseits beliebten Fun-Racers. Vorbei sind die Zeiten der trübseligen Adventsnachmittage, an denen man bei einer Tasse Earl Grey der gepflegten Langeweile frönen musste.

Ob man seine Freunde zum gemeinschaftlichen Rennen auf alten und neuen Rennparcouren oder doch lieber zum Kekse backen einladen sollte, verrät der folgende Test!

Mario Kart DS - Rasante Rennen wie in alten Zeiten? Auch unterwegs bringt Mario den Asphalt zum Qualmen!

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Schon mal Pfirsich mit Banane probiert?
In Mario Kart DS könnt ihr mit euren beliebten Helden auf bekannten und neu entwickelten Strecken die Rennen im Grand Prix-Modus fahren, Rennmissionen erfüllen oder Wettkämpfe wie die Ballonbalgerei oder den Insignienraser austragen. Wählt euren Lieblingscharakter und stürzt euch kopfüber ins farbenfrohe Fahrgetümmel.

Tortenschlacht einmal anders
Alte Bekannte wie Mario, Yoshi und die üblichen Verdächtigen bemühen mal wieder ihre Karts, um euch auf 16 vertrauten Strecken des Retro-GP und ebenso vielen neu erdachten Rennpisten im Nitro-GP das Raserleben mit Bananenschalen und Pilzen zu versüßen.

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Dabei hinterlassen sie mindestens ein so großes Durcheinander wie Ihr beim letzten Weihnachtskeksebacken. Dafür haben sie jetzt nämlich noch mehr Spielzeug zur Verfügung: da wären zum Beispiel die Blooper, kleine ungezogene Tintenfische, die zwar nicht mit Delfinen spielen, dafür aber hässliche Tintenflecken auf den Screens hinterlassen und euch somit kurzfristig die Sicht vermiesen. Wo wir gerade beim Thema sind, die frechen Buu-Huus stibitzen euch und anderen Items und lassen euch zeitweilig unsichtbar werden. Das schützt vor Blitzen, Bob-ombs und Klassikern wie Panzern der unterschiedlichsten Couleur.

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Habt ihr den Start versemmelt, könnt ihr vermutlich bald mit dem Kugelwilli als Rennpistole die voranfahrenden Gegner überrumpeln und so einige Plätze gutmachen. Die lustigen Gimmicks erhaltet Ihr beim Fahren durch die Item-Boxen. Zum Einsatz bringen könnt Ihr sie über die L-Taste oder den X-Knopf. Ein paar Meter lassen sich durch Turbostart, Drift und den Mini-Turbo aufholen. Wollt ihr erstmal eure Fahrtechnik auf den neuesten Stand bringen, könnt ihr dies beim Zeitfahren. Hier kann man auch gegen den eigenen oder heruntergeladene Geister zur Höchstform auflaufen.Einzelspieler können zum Warmwerden auch erstmal die Rennmissionen erfüllen. Davon gibt es sechs Level mit jeweils acht Aufgaben. Zum Abschluss jeder Mission muss noch ein Bossgegner besiegt werden. Spätestens jetzt seid Ihr heiß auf das chaotische Kampfgetümmel im Versus-Modus, wo man als Einzelspieler gegen die KI fahren kann. Mehr Spaß kommt allerdings im Mehrspielermodus auf: bis zu acht Leutchen können sich hier miteinander auf der digitalen Rennpiste raufen.

Nach Wahl der Fahrer, des Hubraums, des Schwierigkeitsgrads, der Kursreihenfolge und der Rennregeln kann noch entschieden werden, ob die Punkteverteilung alle Mitspieler berücksichtigen soll. Übrigens neu: nur der Letztplatzierte geht ohne Punkte aus. Im Wettkampf-Modus wird sich mit Ballons gebalgt oder nach Insignien gejagt. Dies funktioniert sowohl im Einzel- als auch im Mehrspielermodus.Für den Mehrspieler-Modus wird zumindest eine DS-Karte benötigt, um sich dann mit bis zu acht Freunden zu vergnügen. Wem das noch nicht genügt, kann sich auch über die Wi-Fi-Connection weltweit mit Bananen und Tintenfischen traktieren. Dazu braucht man einen HotSpot, einen Router oder einen WiFi-USB-Connector. Hier könnt Ihr wählen, ob Ihr Euch mit Freunden von Euer Freundesliste, mit gleichstarken Rivalen, kontinental oder gleich weltweit auf 20 Rennstrecken wie z.B. dem Schoko-Sumpf, der KuhMuh-Farm oder in Bowsers Festung messen wollt.

Rennchaos als grafischer Leckerbissen
Das chaotisch-bunte Farbenspektakel und drollige 3D-Design kann man nur als grafischen Leckerbissen bezeichnen. Lautmalerische Unterstützung wird durch heitere Sounds und die passende Geräuschkulisse geliefert. Die kinderleichte Bedienung über Steuerkreuz und Tasten hat auch der ungeschickteste Pistenpudel nach kürzester Zeit kapiert.

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Für das Mikrofon wurde immerhin noch eine sinnvolle Nutzung gefunden: die Ballons für die Balgerei lassen sich so viel schneller aufblasen. Und den Touchpen könnt Ihr schwingen, um Euer eigenes Symbol für die Karts zu entwerfen.

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