Welten wie Azeroth, City 17 oder Liberty City sind jedem Gamer ein Begriff. Unzählige Stunden hat man in ihnen verbracht, bedrohte Welten gerettet, Armeen des Bösen bekämpft und entführte Jungfrauen befreit. Seit Mitte der 90er Jahre hat sich jedoch eine Bewegung entwickelt, die die vorgegebenen Spielregeln der eigenen Kreativität unterwirft, um so genannte Machinimas zu produzieren. Was das genau ist, woher es kommt und was dahinter steckt - auf den folgenden Seiten erfahrt ihr mehr.
In der heutigen Zeit, charakterisiert durch Schnelllebigkeit und Informationsüberfluss, verpasst man auch als informierter Zeitgenosse immer wieder die neuesten Trends und Entwicklungen. Glücklicherweise finden sich in den unendlichen Weiten des Internets Definitionen und Informationen zu allem Möglichen, um eventuelle Wissenslücken umgehend stopfen zu können – da macht das Sub-Genre namens "Machinima" keine Ausnahme.
Machinima - WTF?
So erfährt man mittels einigen wenigen Klicks und einem Besuch auf Wikipedia auch etwas über "Machinimas": "Als Machinima bezeichnet man Filme, die mit Hilfe von Game-Engines produziert werden. Dieses Kunstwort setzt sich aus ´machine´, ´cinema´ und ´animation´ zusammen. Machinimas können in Echtzeit wiedergegeben werden, werden aber häufig auch als Video-Dateien (z.B. avi, mov) zum Download angeboten, um ein größeres Publikum zu erreichen".
Anders als bei reinen Animationsfilmen oder Real-Filmen werden weder Kamera-Equipment, Mikrofone noch Zeichner benötigt und langwierige Render-Zeiten inklusive teurer Software wie "Studio Max" entfallen ebenso. Der Spieler agiert mit seinem Charakter in der virtuellen Welt und zeichnet dies auf. Dabei werden Kamerawinkel, Schwenks und Einstellungen durch die gewählte Perspektive des oder der User bestimmt.
Mitunter müssen hunderte virtueller Darsteller koordiniert werden. Hier eine Szene aus „Tales of the Past 3“ von Martin Falch.In welcher Szenerie sich das Geschehen abspielt, wie stark dieses vom Machinima-Macher verändert wurde und ob man alleine oder im Team werkelt, unterscheidet sich von Machinima zu Machinima. So bieten Spiele wie "Half Life" oder "Unreal Tournament" dank mächtigen Editoren und programmierbaren Abläufen eine schier uneingeschränkte Handlungsfreiheit – auch für einen einzelnen Machinima-Macher. Bis hin zur komplett eigens erstellten Welt ist alles möglich. Jedoch nimmt ein solches Unterfangen sehr viel Zeit und Erfahrung in Anspruch.

























Ebenfalls zu empfehlen:
Das allseits bekannte, epische Machwerk von Mindflame
The Illegal Danish - Super Snacks !!
Videos (The Internet is for P...) ;) Und das es mit Gothic - The Movie
sogar einen Spielfilm gibt, wird auch nicht erwähnt....
du bist ja ein ganz doller...hauptsache mainstream bashen, wa?....
@topic
ich staune immer wieder, was die machiminia-macher so alles, auch aus schon gehörig staubiger enngine, zaubern.
super, dass diese "subszene" auch mal ein bisschen propagiert wird^^
Azeroth - WoW
City 17 - müsste Half Life 2 glaub sein (da bin ich mir ned sicher : P)
Liberty City - GTA - völlig richtig.
Leider nein, mit 1 und 2 kann ich gar nichts anfangen, und Liberty City ist mir gerade so ein begriff (GTA, oder?). Bin ich jetzt kein "Gamer"? =(