Lost Planet (Xbox 360 Preview)
von Nedzad Hurabasic

Eine unwirtliche, lebensfeindliche Eiswelt, bevölkert von Aliens namens Akrid und den mindestens ebenso unfreundlichen Schneepiraten, erwartet alle Fans von rasanten Actionspiel Anfang 2007. Dann nämlich soll das beim japanischen Spielepublisher Capcom in der Entwicklung befindliche Lost Planet fertig

gestellt sein und die Xbox 360 zum Beben bringen. Den Spieler erwartet dabei eine ähnliche Schneehölle wie zu Beginn von "Das Imperium schlägt zurück", ein explosives Gameplay wie bei "Black" und jede Menge Monsterhorden wie bei "Starship Troopers". Fehlt zwar noch der Schlachtruf "Kill 'em All", aber darauf läuft es wohl letztendlich auch bei diesem Actionspiel der nächsten Generation hinaus.

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In einer fernen und unbekannten Zukunft hat es die Spielfigur, die von Amnesie geplagt wird und daher nicht weiß, wie sie dorthin gekommen ist, in das Schneegestöber verschlagen. Dummerweise wird der vereiste Planet von den Akrid bevölkert, die sich immer in Rudeln auf unbedarfte und schutzlose Wanderer stürzen.

Glücklicherweise führt der Held trotz seines Zustands einige recht durchschlagskräftige Waffen mit sich, sodass die aggressiven Viecher kräftig Blei schlucken müssen. Um zu verhindern, dass sie ohne Pause anrennen, gilt es schnellstens ihre Nester zu zerstören. So jedenfalls die Vorgehensweise, die sich in einem der beiden Level bewährt hat, die in der Demo präsentiert wird.

Lost Planet - Caramba! Explosive Action und unzählige Feinde: Räumt Lost Planet richtig ab?

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Um das 3rd-Person Gameplay darüber hinaus deutlich abwechslungsreicher und auch herausfordernder zu machen, haben sich die Entwickler einige Kniffe einfallen lassen. Auch ohne die Gefahr durch die Akrid würde der Spieler ziemlich schnell das zeitliche segnen, würde ihn nicht ein Kraftfeld vor der Kälte schützen, das von seiner "Vital Suit", einem Kampfanzug, gespeist wird. Dummerweise zehrt das beständig an den Energiereserven, sodass der Spieler immer auf der Suche nach thermaler Energie ist, die diese Pools wieder auffüllt. Vernichtete Gegner hinterlassen diese Energiebatzen in Form von orange leuchtenden Objekten, die deshalb gleichzeitig der Schlüssel zum Überleben auf dem Eisplaneten sind.

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Das Spielgeschehen wird außerdem duch mechanische Exoskelette aufgewertet, die von Zeit zu Zeit zur Verwendung durch den Spieler in der Umgebung gefunden werden können. Sie bieten die Möglichkeit, den teilweise riesigen Feinden auf Augenhöhe entgegenzutreten, verfügen sie doch über beachtliches Feuerpotenzial und verschiedene andere Spezialfähigkeiten. Zudem lassen sich die Doppelpack vorhandenen schweren Waffen aber auch abmontieren und dem Arsenal der Spielfigur hinzufügen, auch wenn die klobigen Geschütze ihn in seinem Bewegungsspielraum mächtig einschränken, dafür aber über enorme Firepower verfügen und aus einem eigenständigen Munitionsvorrat gespeist werden.

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Der Spieler kann auf diese Weise seinen Charakter ständig auf-und umrüsten und sein Arsenal den Gegebenheiten anpassen.

Die dritte Fraktion des Spiels, die Schneepiraten, stellen aber vielleicht auch deshalb den noch gefährlicheren Gegner dar: Sie verfügen über ähnliche Funktionen und eine vergleichbare Bewaffnung wie der Spieler und gehen gewiefter vor als die Insektoiden Aliens. Welche Rolle sie spielen, wird jedoch noch geheim gehalten und erst im Verlauf des Spiels aufgedeckt werden. Das neben dem interssanten Waffensystem auffälligste Feature ist sicher die beeindruckende Grafik.

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Einerseits stehen da natürlich die Wettereffekte mit Schneeverwehungen und Tiefschnee im Vordergrund. Anderseits wird das Auge von ständigen Explosionen und feinstem Waffenfeuer verwöhnt, die in den riesigen Leveln bei enormer Weitsicht (wenn gerade kein Schnee fällt) für eine herrlich hektisch-actionreiche Atmosphäre sorgen.

Ausblick
Lost Planet wird vermutlich eines der Spiele, die nicht unbedingt durch eine überdurchschnittliche Story, dafür aber kompromisslose Daueraction überzeugen können.

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Aliens brechen durch Decken und Wände, greifen in schier unüberwindlicher Überzahl an und werden schlussendlich trotzdem durch ein Feuerwerk des Helden zu Muß geschossen. Prachtvolle Explosionen en Masse, ein wandlungsfähiges Waffensystem, verwendbare Mech-Skelette mit irrer Firepower, ein intensives Gameplay mit tausenden Feinden und einem hektisch-schnellem Spiel. Dazu der immerwährende Druck, neue Themal-Energie aufzunehmen - das ist der actiongeladene Mix, der Lost Planet für alle Actionfans höchst interessant machen dürfte.