Das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres beendete Logitech mit einem Umsatzminus von 100 Millionen US-Dollar bei 615 Millionen Dollar. Vor allem die rückläufigen PC-Verkäufe belasten den Zubehör-Hersteller enorm. Nun steht ein drastischer Wandel an, den der neue CEO Bracken P. Darrell anstrebt.

Und der hat es wirklich in sich, denn Logitech steigt komplett aus dem Markt des Konsolen-Zubehörs aus. Aber auch TV-Fernbedienungen sollen in Zukunft der Vergangenheit angehören, obwohl Logitechs "Hi-Tech-Fernbedienungen" in den letzten Jahren ganz gut ankamen und bei vielen TV-Freunden beliebt sind.

Stattdessen will sich Logitech künftig mehr dem Zubehör für Smartphones und Tablets widmen, um wieder zurück in die schwarzen Zahlen zu kommen. Zudem wolle man mit den Maßnahmen bis zu 80 Millionen Dollar im Jahr einsparen.

Es bleibt abzuwarten, ob es ebenso in der PC-Sparte Reduzierungen geben wird, auch wenn natürlich keineswegs zu erwarten ist, dass der Konzern den Mäusen und Tastaturen den Rücken zukehren. Logitech gehört in diesem Bereich noch immer zu den wichtigsten und erfolgreichsten Herstellern.