Good guy, Sony. Kaum dass Microsoft die Lionhead Studios geschlossen hat, kommt Sony Computer Entertainment um die Ecke und bietet den entlassenen Entwicklern die Möglichkeit, bei der Konkurrenz eine neue Stelle anzutreten.

Lionhead Studios - Nach Schließung: Microsoft feuert und Sony stellt ein, Pachter steht zu Microsoft

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Die Rechte an Fable verbleiben aber wohl weiterhin bei Microsoft Game Studios
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Am Montag hat Microsoft überraschend die Schließung der Lionhead Studios verkündet. Das kam nicht nur für Fans der Fable-Reihe und Gamer an sich wie aus heiterem Himmel, auch die Mitarbeiter bei Lionhead wurden von der Nachricht mehr als überrascht. Nicht genug, dass ihr aktuelles Prestige-Projekt eingestellt wurde, das gesamte Studio wurde gleich mit geschlossen.

Studios zeigen sich solidarisch

Doch kaum dass die Nachricht sich verbreitete, folgten bereits erste Tweets von anderen Entwicklerstudios, die den entlassenen Lionhead-Mitarbeitern Jobs anboten. Und zu denen gesellt sich nun ausgerechnet Microsofts Konkurrent Sony. Doch bei Sony bleibt es nicht nur beim bloßen Twitter-Angebot. Stattdessen wird das Unternehmen am kommenden Montag eine Vermittlungsveranstaltung direkt in Guildford bei Lionhead abhalten, um Jobs zu den SCEE-Studios zu vermitteln.

"Wir halten am Montag eine Vermittlungsveranstaltung in Guildford für jeden bei Lionhead Studios ab. Kommt gern vorbei zu einem Drink und Gespräch. Es werden Leute aus all unseren SCEE-Studios dabei sein und wenn ihr einen konkreten Termin ausmachen wollt, dann lasst es uns wissen."

Die SCEE-Studios, das sind:

  • Bend Studio
  • Foster City Studio
  • Naughty Dog
  • San Diego Studio
  • Santa Monica Studio
  • Sucker Punch
  • Japan Studio
  • Polyphony Digital Inc.

Speziell in Europa:

  • Guerrilla Games
  • Cambridge Studio
  • Evolution Studios
  • London Studio
  • Media Molecule

Michael Pachter: Microsofts Entscheidung war eine wirtschaftliche

Indes sprach Wedbush-Analyst Michael Pachter in einem Interview über diese Entscheidung Microsofts, Spiel mitsamt Studio zu schließen. Seiner Meinung nach sei das keine böswillige Handlung, sondern eine rein wirtschaftliche Entscheidung gewesen.

"Ein großes Core-Studio mit kleinen Spielen, von daher", so Pachter. "Irgendwo habe ich gelesen, dass alle Fable-Titel zusammen nur rund sieben Millionen Exemplare verkauft haben, und das über drei Spiele hinweg. Fable 1, 2, 3 haben zusammen nur sieben Millionen Exemplare abgesetzt. Das ist absolut nicht beeindruckend. Die Tatsache ist, es war ein großes, teures Studio, das in Bezug auf die Verkäufe einfach unrentabel war. Sicherlich, sie haben gute Inhalte geliefert, aber keine großen Verkaufsschlager. Und daher denke ich, dass Microsoft eine Geschäftsentscheidung gefällt hat. Dies ist ein profitorientiertes Unternehmen, Leute versuchen Geld zu machen. Ich denke nicht, dass Lionhead gut darin war, profitable Franchises zu kreieren."

Seiner Meinung nach könne man dasselbe auch über Rare sagen. Bis auf Bungie und 343 Industries sei das keinem internen Microsoft-Studio gelungen. Die Hoffnung beruhe daher nun gänzlich auf Black Tusk, die derzeit an Gears of War 4 arbeiten.

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