Schon in der Realität kann das leichtfertige Entsiegeln einer unbeschrifteten Büchse für den Einzelnen ernst zu nehmende Risiken bergen - dicke Bohnensuppe etwa. Doch in der Virtualität von Spark Unlimited jetzt angekündigten Spiel Legendary: The Box muss nun nicht nur der Dosenöffner, sondern gleich die ganze Menschheit die Suppe auslöffeln, die er ihnen eingebrockt hat.

Denn in der Haut des Kunsträubers Charles Deckard stiehlt und brecht ihr in dem Ego-Shooter das Siegel von nichts Geringerem als der leibhaftigen Büchse der Pandora - die laut griechischer Mythologie all die Übel dieser Welt in sich einschließt. Die verheerenden Folgen sind allerdings durchaus mit dem ausgiebigen Genuss von Bohnensuppe vergleichbar, sorgen schließlich die entfesselten Plagen in Form von Greifen oder Werwölfen umgehend für dicke Luft im modernen New York, dem Schauplatz von Legendary: The Box.

Aber als wären all diese ungebetenen Gäste noch nicht schlimm genug, klopfen bald darauf auch schon Charles Deckards ehemalige Auftraggeber an die Tür und ihm ordentlich auf die Finger. Immerhin hat der Kunstdieb sie, den Geheimbund 'Black Order' und ihren Anführer 'LeFey', um ihre Beute - sprich die Büchse der Pandora - gebracht, deren nun enflohener Inhalt eigentlich ihren Hunger nach Allmacht stillen sollte.

Also muss Charles Deckard wohl oder übel in den sauren 'Big Apple' beissen und sowohl die in Manhattan wütenden Kreaturen als auch seine wütenden Häscher auf jede erdenkliche Weise versuchen zu bändigen. Und auf jede erdenklich Weise heißt in einem Ego-Shooter typischerweise: Durchladen und Draufhalten - dass jedoch auf eine in Legendary: The Box angeblich äußerst intelligente KI.

So definieren sich die Gegner etwa über den Grad ihres Wut-Levels, wählen ihre nächsten Schritte dahingehend wie sehr ihr oder andere sie in einer Kampfsituation reizen. Schenkt ihr ihnen also zunächst nur wenig Interesse, begnügen sie sich vorerst damit, euch das Leben aus der Entfernung schwer zu machen, indem sie beispielsweise Gegenstände nach euch werfen. Wendet ihr ihnen aber dann eure ungeteilte Aufmerksamkeit zu, gehen sie schließlich entschlossen in den Nahkampf über.

Dabei zehrt das Ganze weniger an Charles Deckards Kräften als das er vielmehr die Kräfte seiner Widersacher nach deren Ableben zur eigenen Genesung verzehrt - einem beim Öffnen der Büchse der Pandora auf seiner Handfläche eingebranntem Mal sei Dank.

Bis ihr aber nun selbst auf PC und den 'Next-Generation' Konsolen Hand an Legendary: The Box legen dürft, könnt ihr derweil noch knapp 365 Tage an euren Fingern abzählen, erscheint der Ego-Shooter doch frühestens im Frühjahr 2008.

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