Hey, ich hab gerade einen Zombie mit der Gitarre erschlagen. Danach einen mit der Bratpfanne. Und dann einen mit dem Paddel. Cool! Das macht echt Laune. Ist ja nicht so, dass meine Waffen leergeschossen wären, nein, nein. Dieses neue Nahkampfsystem ist schlicht ein unglaublich befriedigender Spaß – weil es immer so herrlich „Klooong“ macht. Und „Däääng“, „Booong“, „Zäääng“.
Mit der Axt im Anschlag durch den fauligen Ranzhaufen zu wüten, das ist echt witzig. Wenn das Magazin leergeschossen und der nächste Munitionsberg noch in weiter Ferne ist, zücke ich gern mal Brecheisen oder Messer. Und nicht nur dann: Selbst wenn Shotgun, Pistole und Co. noch genug hergeben, ertappe ich mich oft genug dabei, wie ich mit den leichenblasse Hüllen gewordenen Infizierten auf Tuchfühlung gehe und sie ordentlich bearbeite.
Vier gegen den Rest der Welt. Auch in Left 4 Dead 2 geht nichts ohne ein eingeschworenes Team.Gab es im ersten Left 4 Dead gerade mal den Gewehrkolben, um sich bar jeglicher Munition notdürftig gegen ein gammelndes Dutzend zu wehren, hinterlässt Valve den Überlebenden im zweiten Teil einen schönen Fundus an Schlagwaffen, die den Nahkampf endlich reizvoll machen. Zwar gibt es nicht mehr als in zwei Richtungen verlaufende Attacken, aber hey: Dieses schmatzende Geräusch, wenn die Axt in den Zombiekopf rauscht – unbezahlbar!
Die Überlebenden, das sind diesmal bekanntlich vier andere als im ersten Teil. Aber nicht weniger vom Schicksal gebeutelte: Rochelle, Nick, Ellis und Coach heißen sie, diese mitten in der Apokalypse versinkenden armen Seelen. Obwohl es bis auf das grandiose Intro keine filmischen Elemente gibt, die dem Spiel echt gut getan hätten, sind die Verbündeten charakterlich markanter als Zoey, Francis und Co. Sie ziehen nicht wortlos mit ins Gemetzel, sondern plaudern, scherzen und sticheln: „Dr. Nick macht das schon“ - klingt nach Simpsons, ist aber der nette gleichnamige Kollege, der mich verarztet. Witzig ist auch Ellis, im Sicherheitsraum vor jedem neuen Abschnitt über seinen Kumpel Keith redend, der „mal fast vom Krokodil gefressen wurde“.
von Electronic Arts, Turtle Rock StudiosGenre: Action, Ego ShooterPC, PS3, XBox 360: 19.11.2009Offizielle WebseiteFreigegeben ab 18 Jahren
Kingdoms of Amalur: ReckoningXBox 360, PS3, PC: 10.2.2012 Vorschau lesen
The Darkness 2XBox 360, PC, PS3: 10.2.2012 Vorschau lesen
Mass Effect 3XBox 360, PC, PS3: 9.3.2012 Vorschau lesen
Ich möchte aber auch einige Punkte die von Gamona kritisiert werden reklamieren, ich wüsste nämlich nciht wo Texturen vom üblichen Masse mal abgesehen schwächeln sollten, ausserdem habe ich persönlich jedenfalls keine langen Wartezeiten zwischen den Abschnitten, geht ruck zuck und eine filmisches INtro oder Outro wäre absolut grauenvoll... ich mein überlegt doch mal du spielst eine Kampagne etliche Male, da hat doch keiner Bock sich das jedes Mal reinzuziehen ! Die ersten paar Mal wäre es vlt noch schön anzusehen, aber danach wäre es einfach nur noch richtig nervtötend.
Denke ich werde erstmal abwarten und mir es kaufen wenn es bei Steam im Sonder-Angebot gibt.