Als Left 4 Dead 2 auf der E3 angekündigt wurde, waren die Fans aus dem Häuschen. Nichts hatte den Anschein, dass sich wenige Tage später etwas in der Community zusammenbrauen würde. Auf Valves Plattform Steam haben sich mehrere User zusammengeschlossen und die NO-L4D2-Gruppe gegründet. Die Gruppe befürchtet, dass Left 4 Dead nach dem Release vom zweiten Teil einfach in den Schatten gestellt werden würde.

Left 4 Dead 2 - Community boykottiert Fortsetzung

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Die Community erhofft sich durch den Boykott eine angemessene Qualität.
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Zudem könnte durch die Ähnlichkeit der beiden Titel die Community geschwächt werden. Aber auch die etwas freundlichere Gestaltung, die Musik und die neuen Charaktere geben der Gruppe Anlass zur Kritik. Am Anfang gesellten sich immerhin 4.000 Spieler zur Gruppe. Mittlerweile fasst sie über 16.000 Mitglieder und wird immer größer.

Valves Doug Lombardi äußerte sich bereits zu den Vorwürfen. Er fordert die Community auf, etwas Zeit vertreichen zu lassen, bis mehr Infos über Left 4 Dead 2 bekannt sind. Nach dem großen Erfolg des ersten Teils setzten sich die Entwickler hin und diskutierten über neue Ideen. 20 neue Waffen, drei neue Specials und fünf neue Kampagnen seien laut Lombardi kein Downloadinhalt mehr. Das würde sich eher wie ein Sequel anfühlen. Der erste Teil soll auch nach dem Release von Left 4 Dead 2 unterstützt werden. Mit dem SDK erstellte Karten sollen mit allen beiden Spielen laufen. Auch neuer DLC ist für Left 4 Dead geplant.

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