Als auf der Microsoft-Pressekonferenz der diesjährigen E3 der Nachfolger von Valves Zombiehatz Left 4 Dead angekündigt wurde, war die Community des Kult-Shooters wenig erfreut. Der Unmut gegenüber dem ungewollten Koop-Sequel fand in Form eines Internet-Boykotts seinen Höhepunkt, das über 40000 Teilnehmer zählte. Die Gründer dieser Widerstandsgruppe auf Steam haben Gabe Newell und Co. getroffen und beenden nun die Boykottaktion mit den folgenden Worten:

Left 4 Dead 2 - Boykott beendet

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Die Gründer des L4D 2 Boykotts haben sich von Valve überzeugen lassen.
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"Wir haben alles auf unserem Manifest erreicht, was wir konnten. Wir verhandeln mit Valve, seit es diese Gruppe gibt, wir haben sie persönlich getroffen und sind nun an einem Punkt angelangt, an dem wir unsere Diskussionen abschließen werden. Unser Ziel war es nicht, die Leute von Left 4 Dead 2 abzubringen, sondern Valves Aufmerksamkeit zu erlangen und sie dazu zu bringen, das Original-L4D zu unterstützen. Das haben wir geschafft und hier endet unsere Mission, nicht mehr und nicht weniger."

"Der kürzlich veröffentlichte Crash Course war nur der Anfang. Zukünftige Updates werden erscheinen und 4v4 Matchmaking steht an erster Stelle. Valve hat uns bestätigt, dass es noch vor dem Release von L4D2 erscheinen wird. Vergesst auch nicht, dass ein weiteres DLC-Pack für die nahe Zukunft bestätigt wurde und dass es weiterhin Bugfixes geben wird. Besser kann es nicht werden, Leute."

Weiterhin wurde Valve für den Community-Einsatz als Reaktion auf das Boykott gelobt und gesagt, dass die Aktion mit der Zeit ihr eigentliches Ziel aus den Augen verloren hat, was sich u.a. in niveaulosen Kommentaren äußerte.

Ob alle Fans der ersten Untoten-Ballerei mit dieser Wendung übereinstimmen, bleibt wohl nur abzuwarten.

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