Es klingt irgendwie total schräg, laut Valve war es aber tatsächlich so: Valve entwickelte ursprünglich ein Spiel mit fliegenden Feen, später entstand daraus Left 4 Dead.
Fliegende Feen von Valve... lasst euch das auf der Zunge zergehen.Gegenüber dem Magazin PC Gamer sagte Valves Doug Lombardi, dass es einige Fehlstarts bezüglich der Entwicklung von Left 4 Dead gab. Und als Lombardi dies sagte, fragte Gabe Newell in die Runde: "Nun, da war dieses Spiel mit fliegenden Feen. Ist es das, worauf du anspielst?"
Anschließend merkte Newell an, dass das Spiel so dermaßen schlecht war, dass sie sich selbst fragten: "Wie konnten wir bloß ein solch schlechtes Spiel machen? Und wie sollten wir so ein Spiel machen? Und wir sagten uns, dass wir uns lieber auf die Sachen konzentrieren sollten, die wir auch wirklich gut können. Also, warum haben wir dieses Spiel gemacht, das eine Art... es war nicht wirklich ein Rollenspiel... es war mehr diese Art von Action-Fantasy-RPG ohne Story."
"Und dann sagten wir: 'Ok, das ist einfach nur schrecklich falsch. Auf was wir uns konzentrierten sollten, ist die künstliche Intelligenz und der Koop-Modus; und das ist die interessante Gelegenheit.' Daraus wurde Left 4 Dead geboren", so Newell.





















Jeder der den Text aufmerksam liest bekommt den Sinn mit.
Doug
Doug Lombardi: … It turned into Left 4 Dead!
Erik Johnson: That was just a different game that, when we stabbed it… (everyone laughs)
Doug Lombardi: … It turned into Left 4 Dead!
Es wird ausgesagt, dass man sich aufgrund der Enttäuschung, die der - völlig unabhängige - Feenspiel-Prototyp gewesen ist, der Dinge besonnen hat, die man wirklich kann und aus diesen _Schlussfolgerungen_ die L4D-Idee geboren wurde.
Zu Projekt 1 wird ein Prototyp entworfen. Der ist scheiße. Nach Analyse des Prototyps nutzt man die gewonnenen Erkenntnisse zur Modellierung eines neuen, unabhängigen Projekts 2. Das ist etwas völlig anderes als "L4D war ursprünglich ein Spiel mit fliegenden Feen."