Aaron Rutledge, bislang Lead Experience Designer bei Riot Games, den Machern von League of Legends, musste bereits Anfang der Woche seinen Tisch räumen. Nun wird langsam klar, warum dies der Fall war. Angeblich hat er gegen einen ehemaligen League-of-Legends-Streamer öffentlich gehetzt.

League of Legends - Entwickler nach Beleidigungen gefeuert

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Ein Entwickler muss wegen seiner Aussagen seinen Platz räumen.
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Dabei geht es um "Tyler1", der bereits Anfang des Jahres von Riot Games aus League of Legends verbannt wurde. Der Grund: Extremes trollen und toxisches Verhalten während seiner Übertragungen. Nun sind Discord-Nachrichten von Rutledge aufgetaucht, in denen er öffentlich über den Streamer lästert: "Er sieht aus wie ein verdammter Homunkulus, um ehrlich zu sein. Wenn er durch eine Koksüberdosis oder Hodenkrebs stirbt, ist das okay. Das wären wir wieder cool." Rutlegde verteidigte sich nach der Enthüllung. Wenige Stunden später kam die Entschuldigung über Reddit und Co. Sein Twitter-Kanal ist mittlerweile gelöscht.

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Konsequenzen für den Entwickler

Riot Games haben ebenfalls ein Statement veröffentlicht, in dem es heißt, dass diese Aussagen keineswegs okay waren und sehr ernst genommen werden. Interne Maßnahmen sollten das Ganze regeln. Offenbar blieb Rutledge am Ende nichts anderes übrig, als den Tisch zu räumen. Tyler hat vergleichsweise milde auf die Aussagen reagiert. Er ist enttäuscht darüber, dass die Leute nicht sehen, dass er sich seit dem Bann geändert hat. Persönlich habe er keine Fehde mit Rutledge.

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