Riot Games, die Macher von League of Legends, befanden sich bereits seit einiger Zeit in einem Rechtstreit. Nun ist die Sache endlich geklärt. Die Entwickler gewinnen gegen den Hersteller "LeagueSharp", der vor allem für Bot- und Script-Services bekannt ist, die es League-of-Legends-Spielern ermöglichen, im Spiel zu cheaten.

League of Legends - Cheat-Hersteller muss zehn Millionen Dollar zahlen

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Ein Rechtsstreit um League of Legends hat sein Ende gefunden.
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Bereits im August 2016 haben Riot Games Klage gegen den Cheat-Hersteller erhoben. Nun müssen diese zehn Millionen Dollar Strafe an den League-of-Legends-Macher zahlen. Zudem hat das Gericht einen Bann für die Webseiten von LeagueSharp angefordert. Riot Games haben nun die volle Kontrolle über die entsprechenden Seiten bekommen. Zu den Cheat-Anschuldigungen gesellen sich noch diverse Angriffe auf die Server von League of Legends und die Veröffentlichung privater Informationen von Riot-Games-Mitarbeitern. Damit soll nun endgültig Schluss sein.

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Die Wege der Cheater

LeagueSharp hatte ein Abo für seine Kunden angeboten. Für knappe 50 Dollar im Monat konnten League-of-Legends-Spieler einen Bot nutzen, der ihre Charaktere schnell und automatisch aufgelevelt hat. Daneben gab es noch Services, die erklärt haben, wie man cheatet ohne erwischt zu werden und wie man die Ingame-Transaktionen umgehen kann.

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