Der ehemalige Chef von Team Bondi, Brendan McNamara, hält L.A. Noire im Nachhinein für zu groß. Und das wiederum sei einer der Gründe gewesen, weshalb man insgesamt sieben Jahre für die Entwicklung benötigte.

L.A. Noire - Brendan McNamara: L.A. Noire war wohl zu groß

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Brendan McNamara
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"Es ist ein riesiges Spiel, vermutlich einfach zu groß. Die Karte ist gewaltig, und das ist wahrscheinlich meine Schuld. Wir mussten neue Schritte entwickeln, um das zu erreichen. Wir waren ein komplett neues Studio mit neuen Tools und neuer Technologie. Jetzt gibt es Tools, mit denen man Städte bauen kann. Wir aber mussten diese Art von Dingen erschaffen und dafür sorgen, dass es auch funktioniert", so McNamara.

Außerdem musste das ganze Straßennetzwerk gebaut werden - wohin die Straßenbahnen fahren, die gesamten Kabel mit Gebäuden Verbinden etc. Inklusive dem innovativen MotionScan sei die Technologie sehr umfangreich gewesen.

Aber auch die Nachforschungen zu der damaligen Zeit hätten viel Ressourcen gekostet, immerhin musste in alten Zeitungen recherchiert werden und das Team schaute sich auch Gebäude in L.A. an, schoss Fotos und sammelte Material. Anfangs gingen so sämtliche Ressourcen drauf, da das Studio mit 16 Leuten vergleichsweise klein war.

Team Bondi wurde im letzten Jahr aufgelöst und die Mitarbeiter kamen in anderen Studios unter. Brendan McNamara arbeitet derzeit an seinem neuen Projekt Whore of the Orient beim Entwickler Kennedy Miller Mitchell Interactive, welcher zu großen Teilen aus ehemaligen Mitarbeitern von Team Bondi und den Krome Studios (Star Wars: The Force Unleashed) besteht.

L.A. Noire ist für PS3, Xbox 360, seit dem 11. November 2011 für PC, seit dem 14. November 2017 für Nintendo Switch, PS4 und Xbox One erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.