Sachen gibt's: In Leipzig findet am morgigen Sonntag ein Weltrekordversuch der skurrilen Art statt. Als Teil einer öffentlichen Vorlesung über physikalische Spielereien sollen sich am 9. März im Hörsaal der Physik-Fakultät der Universität Leipzig so viele Menschen wie möglich einfinden, um gleichzeitig spielend gegeneinander anzutreten. Der Clou: Gezockt wird der Klassiker "Pong".

Der Dozent Dr. Jörg Kärger, Professor für Experimentalphysik, hat den Versuch für das Guiness-Buch der Rekorde angmeldet. Schoneinmal konnte er dort einen Eintrag erlangen, als es ihm 2003 gelang, mit über 500 anderen Menschen gleichzeitig auf Fahrradklingeln zu musizieren.

Und wie genau soll das funktionieren? "Die Besucher werden in zwei Mannschaften geteilt. Die Spieler bekommen je eine Flasche, die ihnen als Musikinstrument nach dem Prinzip etwa von Querflöten oder Orgelpfeifen dient. Mit besonders lauten oder besonders leisen Tönen steuern die Gruppen ein virtuelles Brett auf der Leinwand, das wie ein Schläger den Spielball durch die Gesetze der Reflexion ständig in Bewegung hält.", so Kärger. Na dann, viel Glück von unserer Seite aus.