Eine Studie der Boston Consulting Group hat ein erstaunliches Ergebnis hervorgebracht. Die Marktforscher wollten wissen, welchen Wert das Internet für die Verbraucher hat und fragten sie danach, was man ihnen zahlen müsste, damit sie ein Jahr lang auf die Nutzung des weltweiten Netzwerkes verzichten würden - oder was sie an Stelle des Internets sonst aufgeben würden.

Kurioses - Vielen Amerikanern ist das Internet wichtiger als Sex

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Allgemeine Internetsuche ist wichtiger als Sex. Zumindest für 21% der Amerikaner.
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Befragt wurden die 1000 Verbraucher aus den G-20-Ländern nach ihrem Lebensstil befragt und ihrem Internetnutzungsverhalten. Auf die Frage hin, was die Amerikaner glauben, wie viel die Internetnutzung wert sei, antworten sie durchschnittlich mit 3000 Dollar. Das ist ein krasser Unterschied im Gegensatz zum tatsächlichen Wert, den die Marktforscher ermittelt haben. Dieser liegt nämlich bei lediglich 472 Dollar. Was ist den Amerikanern was wert? Am wertvollsten ist ihnen die allgemeine Internetsuche (sie wurde mit 321 Dollar beziffert), das Schreiben von E-Mails (318 Dollar) und, mit den beiden Vorgenannten nahezu gleich auf, das Online-Banking (281 Dollar).

Was würden die Amerikaner aber statt des Internets für ein Jahr aufgeben? 84% von ihnen kämen ohne Satellitennavigation aus, 83% würden sich glatt gesünder ernähren und auf Fastfood verzichten, 77% auf Schokolade und 73% auf Alkohol. Für 69% wäre Kaffee entbehrlich, wenn sie dafür ins Internet dürften, 43% würden das Fitnessstudio aufgeben und sogar 21% auf Sex verzichten. Nur 10% wären bereit, nicht mehr Auto zu fahren und immerhin 7% würden ein Jahr lang nicht duschen.

Was den Sexverzicht angeht, trifft es die Japaner übrigens schlimmer. Von ihnen würden über die Hälfte, nämlich 56%, ein Jahr lang lieber auf zwischenmenschliche Zärtlichkeiten verzichten, wenn sie dafür das Internet nutzen dürfen. Ganz im Gegensatz zu den Brasilianern - von ihnen blieben nur 12% abstinent.