US-Studien hatten schon immer einen leicht fragwürdigen Charakter. In der neuesten Studie der University of Illinois mit dem Namen " Gaymer Survey" wurden 10.204 Videospiel-Fans nach ihrem Sexualleben befragt.

Rund 34 Prozent aller Befragten sollen angegeben haben, schon einmal in eine Spielfigur verliebt gewesen zu sein oder sie sexuell begehrt zu haben. Rund ein Viertel bezeichneten sich selbst als lesbisch oder schwul. Wenn es sich dabei um repräsentative Zahlen handelt, würde das bedeuten, jeder vierte Gamer wäre Homosexuell. Damit könnte sich für Publisher und Entwickler eine neue, gewichtige Zielgruppe eröffnen.

" Wir haben grundsätzlich eher den globalen und großen Markt im Auge und produzieren generell nicht für einzelne, spezielle Zielgruppen. Wir entwickeln keine Spiele, die sich explizit an junge Mädchen oder Senioren richten, daher auch keine, die auf Homosexuelle abzielen", erklärt Martin Lorber, Pressesprecher von Electronic Arts Deutschland, auf Anfrage von pressetext.