Anfang des Monats wurden einige der unbemannten Flug-Drohnen der US-Airforce mit Malware infiziert. Die unbemannten Plattformen wurden dadurch nicht zerstört oder beschädigt, aber es war für das Militär schon sehr ärgerlich, da durch die Malware Daten hätten abgefangen werden können.

Kurioses - US-Militär: Sicherheitslücke bei Drohnen ist Zyngas Mafia Wars

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Ein Virus, der eigentlich dazu dient, Mafia-Wars-Logins zu stehlen, infizierte die unbemannt fliegenden Waffenplattformen der Air Force. Laut offizieller Aussage bestand nie eine Gefahr und es wurden auch keine geheimen Daten gestohlen.
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Bei der Malware, die sich die Air Force eingefangen hat, handelte es sich offenbar um einen Virus, der mit einem Keylogger einher ging. Die Einsätze der Drohnen, die meist von Übersee aus unternommen werden, wurden dadurch nicht beeinträchtigt. Ebenfalls wurde nicht bestätigt, dass geheime Informationen verloren gegangen wären oder an eine Quelle außerhalb des Militärs abgeflossen wären. Dennoch war der Virus relativ hartnäckig und hat sich in den Computern des Militärs ein paar Wochen lang festgefressen.

Mittlerweile soll der Virus, der die bewaffneten Kampfplattformen befallen hatte, entfernt worden sein. Man hätte recht schnell Untersuchungen eingeleitet, bei denen die Quelle der Infektion sowie ihre Gefährlichkeit herausgefunden worden sein soll. Es wäre zwar schwierig gewesen, aber man konnte den Virus auf ein einzelnes Netzwerk zur Missionsunterstützung zurückführen, das auf Windows-Basis funktionierte. Es handelte sich dabei um eine Software, die Zugangsberechtigungen stehlen sollte.

Das Besondere daran: Die Software wird für gewöhnlich dazu benutzt, um Login- und Passwortinformationen von Leuten zu stehlen, die zocken oder Spiele wie Zyngas Mafia Wars online spielen. Das erklärt noch nicht, warum die Air-Force-Soldaten Spiele wie Mafia Wars spielen (und überhaupt dazu Zeit haben), während sie mit Überseemissionen beschäftigt sind. Colonel Kathleen Cook, offizielle Sprecherin der US Air Force sagte dazu nur:

„Es gehört zu unseren Richtlinien, nicht über den operationellen Status unserer Streitkräfte zu sprechen. Wie auch immer, wie hielten es für wichtig, ein paar der Informationen, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen, freizugeben. Wir wollen damit sicherstellen, dass die Öffentlichkeit versteht, dass der erkannte und in die Quarantäne verschobene Virus keine Bedrohung für unsere Mission darstellte und die Kontrolle über unserer ferngesteuerten Flugzeuge niemals infrage gestanden hat.

Wir fahren damit fort, unsere Cyber-Verteidigung zu stärken, in dem wir die aktuellste Anti-Virus-Software und andere Methoden einsetzen, um Air-Force-Ressourcen zu schützen und sicherzustellen, dass wir unsere Missionen ausführen können.“