Egal, ob man Gamer ist oder nicht, auf eines können wir uns alle einigen: Tatsächliche Spielesucht ist schlimm. Weiterhin wird wohl niemand dem Statement widersprechen, dass Kinderschutz Not tut und Kinder stets gut versorgt sein sollten. Was aber, wenn Kinder durch Spielesucht verwahrlosen - und zwar nicht die eigene, sondern die der Eltern?

Kurioses - Super-Nanny: WoW-Verbot!

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Katharina Saalfrank - scheinbar auch freiberufliche Psychiaterin.
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Wer das Format "Die Supernanny" auf RTL nicht kennt, dem sei es kurz umrissen: Katharina Saalfrank ist eine Pädagogin/Erzieherin mit einem Diplom in Verständnis und einem Schulabschluss in Gutmenschentum, die zerrütteten oder auch nur leicht irritierten Familien hilft, ihre Probleme zu lösen und besser miteinander zu kommunizieren. In der gestrigen Ausgabe ihrer Sendung nun also half Frau Saalfrank einer Familie, deren Verhältnis durch Computerspiele sehr belastet war. Genauer gesagt war der Erzfeind World of Warcraft der Schuldige.

Interessant: In einem seltsamen Fall von "Verkehrte Welt" waren es nicht die Kinder von Senja und Thomas, die zuviel spielten, sondern Senja und Thomas selbst. Katharina Saalfrank diagnostizierte daraufhin umgehend Computerspielsucht, die aber offenbar leichter zu behandeln ist als andere Süchte, denn scheinbar reichte bereits das von Frau Saalfrank ausgesprochene Verbot, tagsüber vor dem Rechner zu sitzen, um die krankhaften Hardcore-Zocker zu reumütigen Übereltern zu bekehren.

Unklar ist weiterhin, ob die Eltern tatsächlich süchtig waren, ob es nicht noch andere Probleme im Haushalt gab und ob es ein paar der knapp 12 Millionen WoW-Spieler nicht doch schaffen, normale Kommunikation mit anderen Menschen zu unterhalten.