In den dunklen Tiefen es Internets verbergen sich so manche Perlen, die wir hin und wieder gern aus der nischigsten Nische herauszerren und zu Tage beförderen. Wie etwa interaktive Geschichten, die nur selten ihren Weg ins Scheinwerferlicht finden. Wie etwa Localhost.

Übernehmt in Localhost den Job eines Netzwerkadministrators, dessen erste Aufgabe es ist, den Inhalt verschiedener Festplatten zu löschen. Doch die künstlichen Intelligenzen auf dem Speicher möchten nicht sterben ...

Kurioses - So unangenehm ist es, eine künstliche Intelligenz zu töten

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"Du wirst jetzt gelöscht werden."
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Localhost ist unangenehm, bizarr und faszinierend. Ein Spiel, in dem ihr eine künstliche Intelligenz davon überzeugen müsst, das ihr sie töten - eh - löschen dürft. 'Töten' passt mehr zu Menschen, nicht zu Maschinen. Oder? Die kunstvolle Gestaltung erinnert an Titel wie I Have No Mouth and I Must Scream, das musikalische Thema ändert sich von KI zu Ki, die ihr während des Spiels besucht. Hinter der Story stehen philosophische Fragen wie "Ab wann beginnt Leben?" oder "Was ist der Tod?", auf die wir wohl nie eine schließliche Antwort erhalten werden.

Localhost wurde unter anderem von Sophie Park und Penelope Evans erstellt. Das Spiel kostet $4.99, was 4.18 Euro entspricht; alles weitere zum Game findet ihr auf der offiziellen Seite. Localhost ist nur auf englisch erhältlich.