Wenn Kinder zu einer Party fahren, ohne dass die Eltern wollen, dass sie dort sind, dann kommt es hin und wieder zu intrafamiliären Spannungen. Im Normalfall endet das damit, dass die Eltern ihre Kinder, sehr zu deren Pein, von der Party holen und nach Hause fahren. Eine andere, eher unnormale Art, das Problem zu lösen wirkt wie aus einem Fantasy-Rollenspiel: Die Eltern regeln das in Form eines Schwertkampfes.

Kurioses - Rollenspieler verprügelt seine Tochter mit einem Schwert

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Autoritäre Erziehung 2.0: Man verprügelt seine Tochter mit einer Weidengerte, steckt sie in eine Rüstung und schlägt mit einem Holzschwert auf sie ein und lässt sie dann halbnackt Predigten im TV sehen. Und das alles nur, weil sie unerlaubt auf einer Party war.
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Genau das machte Fremon Seay. Der 38-jährige holte seine Tochter, wie vermutlich jeder andere verärgerte Familienvater auch, von der Party ab. Danach lief die Geschichte allerdings alles andere als normal weiter. Er forderte eine andere Tochter dazu auf, Weidengerten zu holen, um seiner 16-jährigen Tochter eine Lektion zu erteilen.

Der etwa 150 kg schwere Mann setzte sich also auf seine Tochter, damit sie nicht flüchten konnte, und versohlte ihr mit der Weidengerte ordentlich den Hintern. Auch das ist eine recht überzogene Strafe, bedenkt man das Alter der Tochter. Aber damit nicht genug. Fremon Seay ist Rollenspieler und spielt mit großer Begeisterung LARPs. In Zusammenhang mit diesem Hobby hat er auch einiges an Zubehör zu Hause: Rüstungen, Schaukampfwaffen und Co. lagen griffbereit. Also sagte er zu seiner Tochter: „Du bist jetzt 16, wir können also kämpfen. Zieh deine Rüstung an.“

Dem Polizeibericht zufolge hat der 38-jährige seine Tochter über zwei Stunden lang mit einem hölzernen Breitschwert geschlagen. Aber auch das reichte noch nicht aus. Danach zwang er seine Tochter, sich bis auf die Unterwäsche auszuziehen und sich eine Predigt im Fernsehen anzuschauen. Schlussendlich hat die junge Frau es geschafft, einen Freund per SMS zu erreichen, der die Polizei verständigte. Diese nahm den etwas realitätsfremden Vater fest.