Richard Garriott, einer der bekanntesten Spiele-Designer, flog vor zwei Jahren als insgesamt sechster Weltraumtourist in das Weltall. Wie man von einem Spiele-Pionier erwarten kann, ging er auf der Raumstation ISS seinem liebsten Hobby nach. Zumindest versuchte er das. Wie er in einem Interview mit Kotaku verriet, wollte er das MMO Tabula Rasa vom Weltraum aus spielen, da die Astronauten auf das Internet zugreifen dürfen.

Kurioses - Richard Garriott wollte im Weltall MMO zocken, NASA hatte Angst vor Hacker

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Richard Garriott hebt ab.
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"Ich wollte Tabula Rasa mit in den Weltraum nehmen. Auf der Raumstation gibt es Internet. Wir wollten tatsächlich versuchen, es vom Weltall aus zu spielen. Allerdings stellte sich dann heraus, obwohl man ein IP (Internet Protocol) hätte verwenden können, sie [die NASA] besorgt darüber waren, dass die Verbindung von jemanden umgekehrt werden könnte, um an der ISS Schaden anzurichten.", so Garriott.

Die NASA hatte also wirklich Angst, dass sich ein Hacker in das System durch eine Sicherheitslücke in Tabula Rasa einschleusen könnte, um mit der ISS Schindluder zu treiben. Aber auch ein iPhone oder gar ein iPod würde die NASA laut Garriott nicht erlauben: "Wie sich herausstellte, ist es problematisch, ein iPhone oder iPod mit in das All zu nehmen. Sie möchten, dass man die Batterie herausnimmt und solche blöden Sachen." Letztendlich kostet es aber viel Geld, wenn man ein solches Gerät mit ins All nehmen möchte, da es erst von der NASA untersucht werden müsste.