Ein 11-Jähriger hat es geschafft, über 1100 Pfund über die Kreditkarte seiner Mutter auszugeben. Allein mit Käufen über Xbox-Live.

Kurioses - Mutter beschwert sich bei Microsoft, weil ihr Sohn 1000 Pfund über XBL ausgab

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Xbox Live kann schnell teuer werden - besonders, wenn man die Kindersicherung nicht einschaltet...
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1,082.52 Pfund hat Brendan Jordan für Download-Käufe ausgegeben. Allerdings ohne zu bemerken, dass all seine Einkäufe von der Kreditkarte seiner Mutter abgebucht wurden. Der Schüler kaufte Zubehör und neue Spiele für seine Konsole, nachdem die Kreditkartennummer einmal für einen Einkauf registriert worden war.

Die alleinstehende Mutter des Jungen hat sich nun bei Microsoft beschwert, dass ihr Sohn so viel Geld ausgeben konnte - der Software-Riese ignoriert sie allerdings.

„Als ich meine Kreditkartendetails vor über 18 Monaten angab, dachte ich, dass das ausschließlich für die Mitgliedschaft da ist, um mit seinen Freunden online zu spielen.
Ich arbeite in zwei Jobs, nur um meine Familie durchzukriegen und die Rechnungen zu bezahlen, also kann ich mir dieser exorbitanten Gebühren nicht leisten.

Tausend Pfund sind für Leute wie Bill Gates nicht viel, aber für eine alleinstehende Mutter ist es eine ganze Menge Geld, die ich nicht habe. Die Bank und Microsoft geben sich gegenseitig die Schuld und niemand hilft dir. Es hat ewig gedauert, bis ich meine Kreditkartendaten von der Webseite entfernen konnte.“

Dawn Jordan lebt allein mit ihrem 11-jährigen Sohn und ihre 13-jährigen Tochter. Sie hat ihre Kreditkartendaten in die Xbox eingegeben, um das Abo für das Lieblingsspiel ihres Sohnes zu bezahlen. Wie auch immer, Brendan klickte immer wieder auf Download-Contents und Erweiterungen, bis er über 1082,52 Pfund mit der Kreditkarte seiner Mutter bezahlt hatte.

Das hätte allerdings auch verhindert werden können, hätte sie die Familiesicherheitseinstellungen der Xbox aktiviert. Dawn nimmt es aber als eine Lektion für sich und für andere Eltern.

Statt nun aber ihren Fehler einzusehen, gibt sie Microsoft die Schuld dafür. Das Unternehmen soll die Verantwortung dafür übernehmen, denn es wäre lächerlich, einem so jungen Menschen zu erlauben, derartig viel Geld auszugeben. Nun, erlaubt hat sie es selbst.

Microsoft kommentierte den Vorfall damit, dass es unter den 30 Millionen Xbox-Live-Kunden nur sehr wenige solcher Beschwerden gibt. Aber um das Spielen mit der Konsole möglichst sicher zu gestalten, gibt es Kindersicherungseinstellungen, die in der Konsole integriert sind.

Accounts, die auf Kinder registriert sind, haben grundsätzlich automatisch keinerlei Online-Funktionen. Diese können dann nachträglich eingeschaltet werden, wenn die Eltern dies wünschen.