In diesem Jahr starben mehr Menschen bei Selfies als durch Hai-Attacken. Das berichtet zumindest Mashable und meint, dass es bislang zwölf Todesfälle bei Selfie-Situationen und acht Tote bei Hai-Attacken gegeben habe.

Kurioses - Mehr Tote bei Selfies als durch Hai-Attacken

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Bei vier dieser zwölf Selfie-Tode sollen die Menschen von einem höheren Punkt herabgefallen sein, aber auch das Erfassen durch Züge würde mit ganz oben auf der Liste der häufigsten Selfie-Tode stehen. Das jüngste Selfie-Opfer ist ein 66-jähriger Japaner, der in der vergangenen Woche von den Stufen des Taj Mahal in Indien stürzte, als er ein Foto mit einem Freund machen wollte.

Natürlich lässt sich alleine durch diese Zahlen keine vernünftige Statistik aufbauen, aber eins ist klar: nur langsam wächst das Bewusstsein für die Gefahren von Selfies. Zu wenig wird das Thema in den Medien aufgegriffen. In Russland ist inzwischen die Politik damit beschäftigt, über die Problematik durch die Kampagne "A cool selfie could cost you your life" (ein cooles Selfie kann dein Leben kosten) aufzuklären. So warnt die Kampagne etwa davor, Selfies auf Klippen, Dächern oder auch auf Booten sowie mit Waffen, Zügen und Raubtieren zu machen.

In verschiedenen Disneylands hatte man erst Selfiesticks aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr verboten.

Wer mit dem Wort Selfie nichts anfangen kann, hier die kurze Erklärung: Das bezeichnet ganz schlicht ein Selbstportrait, das meistens extra dafür geschossen wird, um es in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram und Co. zu teilen.