Manche Leute haben einfach nur Langeweile, andere fühlen sich scheinbar magisch Angezogen von Mammutprojekten der kuriosen Art. Ein solches wurde nun von einem Fan in dem Puzzlespiel Minecraft in Angriff genommen, der sich vorgenommen hat die Enterprise Modell D aus Star Trek: The Next Generation nachzubauen... Und zwar in Originalgröße.

Kurioses - Megaprojekt in Minecraft: Die Enterprise D in Originalgröße

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Minecraft bietet eine Fülle an Möglichkeiten
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Doch erst einmal ganz langsam; Denn die meisten haben tatsächlich keine Ahnung um was es sich bei Minecraft handelt. Und das ist auch nicht weiter verwunderlich, befindet sich das Computerspiel doch noch in seiner Alpha-Phase: Der Titel ist grob gesagt ein Puzzlespiel in welchem sich der Spieler in einer großen, zufallsgenerierten und aus Würfeln bestehenden 3D-Landschaft wiederfindet, in der er die Möglichkeit hat die Welt ganz nach seinen Wünschen umzugestalten.

Und genau hier lässt der Gamer 'Halnicholas' nun nach dem Lego-Prinzip seiner Kreativität freien Lauf und baut nach und nach die Enterprise D aus Würfeln zusammen. Zwar ist er mit den Arbeiten noch längst nicht fertig, doch kann man seine Fortschritte in einem kürzlich aufgetauchten Video bewundern und sich daran erfreuen wie das Werk bekannte Formen annimmt.

Der Konstrukteur selbst gab an, dass noch diverse Features, Warp-Gondeln, Details auf dem Deck und Panels fehlten, doch soll dass in Zukunft nachgeholt werden. Sobald er dass geschafft hat werden auch einige virtuelle Tassen Earl-Grey-Tee für Captain Jean-Luc Picard auf dem Deck bereit stehen.

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So könnte das Endergebnis aussehen; Wenn Halnicholas noch Unterstützung erhält
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Des weiteren fordert Halnicholas andere Gamer dazu auf, ihm bei seinem ehrgeizigen Projekt zu unterstützen. Gerade für die vielen kleinen Details auf dem Deck brauch er dringend Hilfe.... Wer kann schon ein ganzes Raumschiff alleine bauen?

Markus Persson, seines Zeichens Erfinder des Tüftel-Games, hat noch keinen Kommentar zu dem Enterprise-Projekt abgegeben, doch dürfte dieser momentan sowieso zu beschäftigt sein, soll der Titel ja Ende des Jahres schließlich die Beta- und letztendlich die finale Phase erreichen.

Und auch wenn das noch Zukunftsmusik ist, hat Persson möglicherweise schon finanziell ausgesorgt: Nach neuesten Berichten verdiente er mit seinem Game an einem einzigen Tag 350.000 US-Dollar. Das entspricht 25.936 Alpha-Exemplaren in vierundzwanzig Stunden. "Es fühlt sich alles unwirklich an. Ich dachte, dass ich von dem Spiel leben könnte, aber ich hätte nicht erwartet, damit reich zu werden.", so der Erfinder.

Ein weiteres Video