Nintendos Augmented-Reality-Minispiele für den 3DS finden zurzeit etwas ungewöhnliche Anwendungen. Es gibt Apps für die Karten, mit denen sie über die Bildschirme von Smartphones angezeigt werden können. Oder auch Apps, die die Augmented-Reality-Funktion des 3DS unterstützen. Ein junger Mann hat nun aber eine äußerst ungewöhnliche Art der Verwendung der Karten vorgezogen.

Kurioses - Mann tätowiert sich 3DS-AR-Karte auf den Arm

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Die Augmented Reality auf dem 3DS kann man auch für andere, kreative Zwecke nutzen.
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Ungewöhnlich, weil relativ lang anhaltend. Denn er hat sich die Fragezeichenkarte, die ja auch das Mii darstellen kann, auf den Unterarm tätowiert. Damit hat er nun Minispiele, Mii und Co. immer dabei.

Wie man in einem YouTube-Video sehen kann, richtet er die Kameras des 3DS lediglich auf seinen Unterarm und lässt dadurch das Mii seiner Wahl oder ein Minispiel unter seinem Handgelenk erscheinen. Cranberryzero, wie sich der junge Mann im Netz nennt, sagt, dass das Tattoo am besten bei leicht gedimmtem Licht funktioniert. Wenn es zu hell ist, hat der 3DS scheinbar Probleme damit, die Grenzen der Karte von seiner Hautfarbe zu unterscheiden. Das liegt aber vermutlich auch an der Art und Weise, wie das Tattoo aufgebaut ist.

Eine gewöhnliche AR-Karte hat nämlich einen weißen Rahmen, der um das eigentliche Bild herum ist. Dieser Rand dient dem 3DS augenscheinlich als Abgrenzung, die dafür sorgt, dass die Karte als solche von ihrer Umgebung differenziert werden kann. Das Tattoo auf Cranberryzeros Unterarm hat allerdings keinen weißen Rahmen, sondern besteht lediglich aus dem zentralen Fragezeichenbild.

Wie das mit Tattoos allerdings so ist, ist fraglich, ob er lange glücklich damit bleiben wird. Immerhin sind auch Nintendos Produktzyklen für Handheld-Konsolen begrenzt. Und ein Tattoo ist nicht unbedingt leicht zu entfernen.

Ein weiteres Video